Suchen

Post Merger Integration – Steria Mummert Consulting über ein erprobtes Vorgehensmodell IT-Services: Integrationsprojekte zur Neupositionierung nutzen

| Autor / Redakteur: Farsin Tami / Florian Karlstetter

70 Prozent der Unternehmen stufen den Bereich IT im Rahmen einer Post Merger Integration (PMI) als sehr wichtig ein. Dennoch sind 43 Prozent der Befragten mit der Umsetzung in diesem Feld unzufrieden. Dabei ist die IT-Integration bei einem Merger einer der größten Kosten- und Risikofaktoren.

Was bei Post Merger Integrationsprojekten zu beachten ist zeigt das PMI Plateu von Steria Mummert Consulting.
Was bei Post Merger Integrationsprojekten zu beachten ist zeigt das PMI Plateu von Steria Mummert Consulting.
( Archiv: Vogel Business Media )

Deshalb sollte bereits bei der Planung einer PMI auch eine gemeinsame Service- und Sourcingstrategie entwickelt werden, um effizienter Synergieeffekte zur realisieren und eine erfolgreiche IT-Integration sicherzustellen. Das zeigt der aktuelle „Managementkompass Post Merger Integration“ von Steria Mummert Consulting.

Obwohl der Zeitdruck während einer PMI hoch und der Vorgang sehr komplex ist, sollte das Management gerade diesen Zeitpunkt nutzen, um sich im Bereich IT-Services und IT-Sourcing neu zu positionieren. Dennoch vernachlässigen viele Unternehmen erfahrungsgemäß diese Chance: Sie planen eine Analyse dieser Handlungsfelder und die daraus entstehenden Konsequenzen erst für den Nachgang des Veränderungsprojekts ein. Das Potential, schnell Synergieeffekte zu heben und nach der PMI zeitnah handlungsfähig auf dem Markt zu agieren, vermindert sich dadurch wesentlich. Der Fokus sollte deshalb darauf liegen, die Systeme der fusionierenden Unternehmen schnell, effektiv und unter Beachtung der IT-Strategie zu integrieren. Nur so können dauerhaft Komplexität reduziert, Synergien gehoben und damit Kosten gesenkt werden.

Das Risiko als Chance begreifen

Generell müssen alle Unternehmen, die sich in einem Integrations- oder Demergerprojekt befinden, eine Reihe von Mindestanforderungen beachten. Das betrifft zum einen die Koordination und Mitarbeiterkommunikation während des Projekts. Hier gilt es, Verantwortliche für jeden Bereich zu ernennen, sie während der Integrationsphase freizustellen und entsprechende Entscheidungsgremien zu bestimmen. Außerdem ist es für die Unternehmen wichtig, sich laufend an die sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Diese anspruchsvollen und komplexen Anforderungen zeigen, dass Mergers & Acquisitions nicht nur mächtige Wachstumsinstrumente sind, sondern immer auch viele Risiken für die Unternehmen darstellen.

Eine frühzeitige Planung mit einem ganzheitlichen Ansatz hilft, diese Risiken in den Griff zu bekommen. PMI-Projekte müssen daher zentral gesteuert werden, um die Strategien der einzelnen Handlungsfelder aufeinander abzustimmen und um die zahlreichen Schnittstellen der Handlungsfelder untereinander zeitgerecht zu bedienen. Dazu zählt auch der Bereich IT, der neben Finanzen, Betrieb, Management of Change und Marketing, ein geschäftskritisches Handlungsfeld darstellt. Mehr als das: Der Bereich IT demonstriert, dass in einem Veränderungsprojekt wie einer PMI die Weichen frühzeitig gelegt und die IT-Service- und Sourcingstrategie neu bewertet werden müssen, damit sich für die fusionierenden Unternehmen die geplanten Marktvorteile auch eröffnen.

weiter mit: IT-Service- und Sourcingbewertung bei einer PMI

(ID:2052862)