Post Merger Integration – Steria Mummert Consulting über ein erprobtes Vorgehensmodell

IT-Services: Integrationsprojekte zur Neupositionierung nutzen

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IT-Service- und Sourcingbewertung bei einer PMI

Die Informationstechnologie ist für ein Unternehmen ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor: Die Ansprüche an die Qualität der Leistungen ist deshalb sehr hoch, gleichzeitig sollte die IT Kosten einsparen und möglichst flexibel sein. Das IT-Management muss daher analysieren, wie die IT transparent gestaltet und die Wertschöpfungskette bzw. die Fertigungstiefe weiter optimiert werden kann.

Im Rahmen einer PMI stellen sich u.a. folgende Fragen: Inwiefern hat sich die Geschäftsstrategie bzw. die Geschäftsanforderung durch die PMI geändert? Unterstützt das IT-Serviceportfolio unter den neuen Bedingungen das Kerngeschäft noch optimal? Wie können durch Synergieeffekte Wettbewerbsvorteile genutzt werden? Ist der derzeitige Mix aus Eigen- und Fremdfertigung strategisch und wirtschaftlich mit den Geschäftszielen vereinbar?

Diesen Fragen geht voraus, wie sich die fusionierten Unternehmen in Bezug auf ihre IT-Integration einigen. Das akquirierte Unternehmen könnte beispielsweise die strategische Ausrichtung des Käufers übernehmen, oder der Käufer passt sich der Strategie des gekauften Unternehmens an. In der Praxis wählen die Entscheider meist einen Strategie-Mix (Best of Breed).

Wenn zwei Unternehmen ihre IT zusammenlegen, sind zwei historisch gewachsene IT-Service-Landschaften mit einer mehr oder weniger komplexen IT-Infrastruktur vorhanden. Insgesamt gilt es, die IT-Services marktfähig zu beschreiben und die neue IT-Landschaft so zu gestalten, dass sie auf die Integrationsstrategie zugeschnitten ist.

Daher müssen bereits in der Planungsphase einer PMI Redundanzen in den IT-Services identifiziert und ein Zielbild für eine gemeinsame IT-Service-Landschaft entwickelt werden. Dazu bedarf es einer qualitativen und quantitativen Bewertung aller existierenden IT-Services. Anhand derer können die Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Schema die IT-Services einordnen und entsprechende Maßnahmen ableiten. Das Schema ist über die beiden Dimensionen Strategiegrad (Kernkompetenzen) und Effizienzgrad (Standardisierung) aufgespannt – so können die Unternehmen genau beurteilen, wo sie ansetzen müssen, um für sich den optimalen Sourcing-Mix zu bestimmen.

Auf diese Weise können die Unternehmen evaluieren, in welchem Umfang, IT-Leistungen wie Service Desk, Desktop- und Network-Services oder Anwendungsbetrieb und -entwicklung für Standard- und Individualanwendungen effizient erbracht werden, oder in wie weit diese Kernkompetenzen darstellen. Kernkompetenzen werden oftmals im eigenen Haus betrieben, um Wettbewerbsvorteile zu sichern. IT-Services, die als Standardleistung eingestuft werden, gibt das Unternehmen dagegen meistens an externe Dienstleister raus.

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