DaaS-Lösungen der nächsten Generation

Individuelle IT-Arbeitsplätze aus der Cloud

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Firmen zum Thema

Public oder Private? IT-Organisationen entscheiden selbst, wo ihre Daten liegen

Auf der Betriebsebene stehen den IT-Verantwortlichen vielfältige Wahlmöglichkeiten offen. Sie können selbst entscheiden, welchen Hypervisor sie für ihre Workspace-Infrastruktur nutzen möchten und an welchem Ort die Anwendungen, Daten und Benutzerinformationen liegen sollen. So können sie beispielsweise die Server für ihre virtuelle Desktop-Umgebung weiterhin im eigenen Rechenzentrum betreiben oder auch an einen Public Cloud-Anbieter wie Microsoft Azure oder Amazon Web Services auslagern. Die IT wählt einfach für jeden Workload den Standort aus, der unter Gesichtspunkten wie Datensicherheit, Performance und Kosteneffizienz am besten geeignet ist.

Der Arbeitsplatz der Zukunft

Die Einfachheit eines DaaS-Konzepts bleibt dabei bestehen: Administratoren erhalten vorbereitete Blueprints und können so sehr schnell und weitgehend automatisiert die notwendigen Komponenten für ihre Infrastruktur einrichten. Diese Standardisierung auf Basis von bewährten Referenzarchitekturen beschleunigt nicht nur die Implementierung, sondern optimiert auch den Betrieb und vereinfacht Support und Troubleshooting.

Die Trennung der Management-Ebene von den Workloads ist auch unter Sicherheitsaspekten sinnvoll. Dadurch behält die IT-Abteilung die volle Kontrolle über das geistige Eigentum des Unternehmens und steuert selbst den Zugriff auf sensible Firmen- und Benutzerdaten. In jedem Fall sollten Unternehmen darauf achten, dass zwischen der Control Plane und den einzelnen Betriebsorten lediglich verschlüsselte Metadaten übertragen werden.

Einfache Skalierbarkeit und hoher Benutzerkomfort

Wie bei herkömmlichen DaaS-Angeboten bieten auch die Lösungsansätze eine stufenlose Skalierbarkeit nach Bedarf. Bei wachsenden Anforderungen können Administratoren einfach und schnell zusätzliche Standorte oder Kapazitäten hinzufügen, ohne dass die Management-Ebene dazu angepasst werden muss.

„Die nächste Generation von DaaS-Angeboten muss die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit der Cloud mit flexiblen Betriebsmodellen und besseren Kontrollmöglichkeiten kombinieren“, so Dirk Pfefferle, Deutschland-Chef von Citrix.
„Die nächste Generation von DaaS-Angeboten muss die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit der Cloud mit flexiblen Betriebsmodellen und besseren Kontrollmöglichkeiten kombinieren“, so Dirk Pfefferle, Deutschland-Chef von Citrix.
(Bild: Citrix)

Der Gradmesser für die Leistungsfähigkeit einer DaaS-Architektur ist die Geschwindigkeit, mit der IT-Organisationen innovative Workspace-Lösungen für ihr Unternehmen realisieren können. Administratoren sollten in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit eine komplette mobile Arbeitsumgebung aufzusetzen, die alle benötigten Ressourcen umfasst – von Windows-Applikationen über mobile Apps bis hin zu zusätzlichen Diensten wie etwa Filesharing-Services.

Entscheidend für den Erfolg eines Desktop as a Service-Angebots ist schließlich die Benutzerakzeptanz. IT-Verantwortliche sollten daher keine Kompromisse bei der User Experience eingehen: Hoher Benutzerkomfort und zuverlässige Performance müssen sichergestellt sein – ganz gleich, an welchem Ort und mit welchem Endgerät die Anwender arbeiten.

* Dirk Pfefferle, Geschäftsführer der deutschen Citrix Systems GmbH und Area Vice President in Zentral- und Osteuropa bei Citrix

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