Cloud-Angebote, Kundenservice per Watson und Innovations Lab

IBM und VMware kooperieren noch enger

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

IBM bringt geschäftskritische VMware-Workloads in eine hochverfügbare Cloud-Architektur.
IBM bringt geschäftskritische VMware-Workloads in eine hochverfügbare Cloud-Architektur. (Bild: © Africa Studio - stock.adobe.com)

IBM und VMware vertiefen ihre Partnerschaft. Im Zuge dieser liefert IBM eine vollautomatisierte, hochverfügbare sowie globale Cloud-Architektur für geschäftskritische VMware-Workloads. Zudem läuft IBM Cloud Private Hosted auf VMware vCenter Server in der IBM Cloud.

Als Ergebnis ihrer vertieften Partnerschaft wollen IBM und VMware neue Angebote zur Beschleunigung hybrider Clouds im Enterprise-Bereich liefern. Folgende Lösungen wurden auf der VMware World Europe 2018 Anfang November in Barcelona präsentiert:

  • IBM offeriert eine vollautomatisierte, hochverfügbare und globale Cloud-Architektur für geschäftskritische VMware-Workloads. Automatische Failovers innerhalb von IBM Cloud Regionen sollen dabei Auszeiten vermeiden. Die Architektur wird von IBM Services verwaltet und ist in 18 Verfügbarkeits-Zonen der IBM Cloud zu haben – in den USA, Europa und dem asiatisch-pazifischem Raum.
  • Die Kubernetes-Umgebung IBM Cloud Private Hosted lässt sich ab sofort auf VMware vCenter Server auf der IBM Cloud installieren. Virtuelle Maschinen (für zustandsbehaftete Anwendungen) und Container (für zustandslose Komponenten) ließen sich so innerhalb eines gängigen Sicherheits-Modells sowie privaten Netzwerks verwalten und orchestrieren. Zusätzlich seien jetzt auch „IBM Cloud für VMware“-Lösungen mit IBM Cloud Kubernetes Services integriert.
  • VMware vRealize Operations sind jetzt für IBM Power Systems verfügbar. Mit der Lösung sollen IT-Verantwortliche heterogene Infrastrukturen von einem zentralen Dashboard aus überwachen.

Per IBM Watson will VMware darüber hinaus die eigenen Kundenservices verbessern. Nutzer der Support-Portale werden Anfragen künftig in natürlicher Sprache stellen können – statt sich wie bisher durch statische Drop-Down-Auswahlen kämpfen zu müssen.

Schließlich haben die beiden Unternehmen noch die Gründung eines Joint Innovation Labs mit spezialisierten Ingenieuren angekündigt. In diesem wolle man weitere wegweisende Lösungen und Services entwickeln.

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