Diese Woche läuft die Google-Konferenz Cloud Next ’23 in San Francisco. Das Management hat schon mal einen Ausblick auf die zu erwartenden Highlights gegeben – wie erwartet dreht sich alles um die künstliche Intelligenz.
Die Google-Konferenz Cloud Next ’23 im Moscone Center, San Francisco, wird diese Woche ganz im Zeichen der künstlichen Intelligenz (KI) stehen.
Die Google-Konferenz Cloud Next ’23 im Moscone Center, San Francisco, wird diese Woche ganz im Zeichen der künstlichen Intelligenz (KI) stehen. Das kündigte Philip Moyer, Global VP, AI & Business Solutions, Google Cloud, vorab an. Schon in der Eröffnung-Keynote will CEO Thomas Kurian zusammen mit diversen Spitzenmanagern „neue Weg in die Cloud“ mittels KI aufzeigen.
Helfen dabei soll ein im März erstmals vorgestelltes Partnernetzwerk speziell für KI, das Chiphersteller, Entwickler von KI-Plattformen, globale Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen sowie andere Technologiepartner zusammenbringen soll, um Modelle für maschinelles Lernen (ML) zu entwickeln und zu implementieren. Als Neumitglieder präsentierte Moyer u.a. Bayer, GE Appliances, GM, und Workday, mit der SAP und DocuSign ist man erweiterte Partnerschaften eingegangen.
Um die App-Entwicklung zu beschleunigen, wurde die Initiative „Built with Google Cloud AI“ für ausgewählte ISV gestartet, deren Anwendungen und Plattformen für die Ausführung als Service auf der Google Cloud-Infrastruktur optimiert sind. Sie bietet dedizierten Zugang zu Google Cloud-Expertise, Schulungen und Co-Marketing-Unterstützung, um Partner beim Kapazitätsaufbau und bei der Markteinführung zu unterstützen.
„Wir wollen der offenste Hyperscale-Cloud-Anbieter sein, und dazu gehört auch unser KI-Ökosystem“, so Moyer. „Durch Partnerschaften können wir Unternehmen dabei helfen, einfacher auf generative KI und große Sprachmodelle zuzugreifen und Innovationen zu entwickeln, sich schnell entwickelnde KI- und ML-Funktionen anzuwenden, um reale Branchenanwendungsfälle zu bewältigen und neue Anwendungen zu bauen, die alle diese Funktionen nutzen.“
Workload-optimized Infrastructure
Mark Lohmeyer, VP and GM, Compute and ML Infrastructure, Google Cloud, kündigte zur Konferenz den Aufbau einer “Workload-optimized Infrastructure” an, die auf der Partnerschaft mit Nvidia aufbaut. Wesentlicher Bestandteil davon wird die neue Cloud Tensor Processing Unit (TPU) v5e sein, die den Zugriff auf benutzerdefinierte ML-Beschleuniger nochmals beschleunigen soll. Ebenfalls wesentlich dafür ist die neue Compute Engine A3, die speziell für das Training anspruchsvoller KI-Modelle entwickelt wurden, und A3-VMs mit NVIDIA H100 Tensor Core-GPUs kombiniert.
„A3 ist die erste GPU-Instanz, die unsere speziell entwickelten 200-Gbit/s-IPUs verwendet, wobei GPU-zu-GPU-Datenübertragungen den CPU-Host umgehen und über separate Schnittstellen von anderen VM-Netzwerken und Datenverkehr fließen“, so Lohmeyer. „Dies ermöglicht bis zu zehnmal mehr Netzwerkbandbreite im Vergleich zu unseren A2-VMs, mit geringen Tail-Latenzen und hoher Bandbreitenstabilität.“
Weitere Ankündigungen von Lohmeyer betrafen die Google Kubernetes Engine (GKE) Enterprise Edition sowie ein neues, Cross-Cloud Network genanntes Angebot, um Anwendungen in verschiedenen Clouds mittels Cross-Cloud Interconnect zu verbinden.
Upgrades für Vertex AI und Duet AI
Warren Barkley, Sr. Director, Product Management, Cloud AI, Google Cloud, berichtete von Upgrades für die Vertex AI-Plattform, die den Zugriff auf Googles generative KI-Modelle ermöglicht, auch Foundations genannt. U.a. wurden die Funktionen des Sprachmodells PaLM erweitert, genau wie beim Code-Generator Codey und dem Text-zu-Bild-Basismodell Imagen. Der Model Garden enthält nun noch mehr Vorlagen und APIs. Zusätzlich berichtete Barkley von neuen Mitgliedern des Vertex-Ökosystems.
Kristina Behr, VP, Products, Google Workspace, teilte Vollzug bei der bereits vor Wochen angekündigten Integration der KI-Engine Duet AI in Google Workspace mit: „Wir haben die generative KI in alle Workspace-Apps integriert. Diese Funktionen helfen beim Schreiben, bei der Organisation, beim Visualisieren, bei der Beschleunigung von Arbeitsabläufen, bei der Durchführung von Besprechungen und vielem mehr. Diese leistungsstarke neue Arbeitsweise nennen wir Duet AI für Google Workspace.“ Die KI soll sogar stellvertretend an Online-Meetings teilnehmen können. Was für eine spannende Aussicht!
Datenbanken bekommen Hirn
Auch Gerrit Kazmaier, VP and GM, Databases, Data Analytics, and Looker, Google Cloud, hatte Duet AI als Thema – es sei nämlich u.a. auch in die Google Cloud, in BigQuery und Looker erfolgreich integriert worden. Andi Gutmans, VP and GM, Databases, Google Cloud, berichtete anschließend von der Datenbankfront, an der gerade – Sie haben es erraten – schwer mit KI aufgerüstet wird. Das betrifft u.a. die erstmals im Mai 2022 angekündigte AlloyDB, die nun in einem Preview für AI-Workloads ausgelegt ist. Ebenfalls als Preview soll AlloyDB Omni vorgestellt werden, eine Datenbankversion, die mit jedem anderen Hyperscaler zusammenarbeiten könne. Auch der Cloud Spanner Data Boost soll nun mit Köpfchen arbeiten.
Stand: 08.12.2025
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Last but not least thematisierte Sunil Potti, VP and GM, Security, Google Cloud, die Vorzüge der KI für die Gefahrenabwehr. Man werde Duet AI in prinzipiell alle Security-Aktivitäten mit einbeziehen – was angesichts des erstmals im Juli gesichteten KI-Cybercrime-Tools WormGPT zu erwarten war.