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Schutz von Unternehmensdaten Fünf Tipps für die richtige Disaster-Recovery-Strategie in der Cloud

Autor: Florian Karlstetter

Auch im Katastrophenfall ist es wichtig, dass die Geschäfte weiterlaufen. Ausfallzeiten bedeuten schnell Umsatzeinbußen, eine verringerte Mitarbeiterproduktivität und einen Vertrauensverlust in die Marke. Mit der richtigen Disaster-Recovery-Strategie kann man sich entsprechend absichern.

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Fünf Tipps, die CIOs bei der Planung von Disaster Recovery in der Cloud beachten sollten.
Fünf Tipps, die CIOs bei der Planung von Disaster Recovery in der Cloud beachten sollten.
(Bild: © bakhtiarzein - Fotolia.com)

In Gesprächen mit Unternehmen stellt sich immer wieder heraus, dass lediglich 50 bis 60 Prozent der Firmen Pläne für Disaster Recovery (DR) in der Schublade haben. Allerdings umfassen diese nicht immer den ganzen Geschäftsablauf, sondern nur einige Applikationen. Oft gibt es auch nach wie vor Ressentiments gegen DR in der Cloud. Dabei gibt es auch hier bewährte Methoden der Absicherung.

Als führendes Unternehmen im Bereich Information Management und Schutz von Unternehmensdaten hat Commvault die wichtigsten Aspekte für DR in der Cloud zusammengefasst:

1. Seien Sie aktiv!

Falls Sie nicht selbst die Disaster-Recovery vorantreiben, riskieren Sie täglich Unternehmenswerte. Verstehen Sie die DR-Planung lieber besser als Unternehmensziel und stellen Sie sicher, dass ihre Kollegen aktiv über die Pläne informiert sind.

2. Beurteilen Sie die Risiken!

DR-Planung sollte immer mit einer Risikoanalyse beginnen. Bestimmen Sie die wahrscheinlichsten Risiken und erarbeiten Sie von diesem Punkt aus, wie sich die Risiken am besten eindämmen lassen. Ein Beispiel: Welches Backup braucht Ihr Unternehmen im Fall eines Stromausfalls?

3. Bereiten Sie sich auf die „Sicherheitskarte” vor!

Vielleicht bekommen Sie Gegenwind, weil es Bedenken gibt, ob die Cloud so sicher wie on-premise-Lösungen ist. Wenn jemand die „Sicherheitskarte“ ausspielt, müssen CIOs kontern: Alles ist eine Vertrauensfrage. Denn das Unternehmen arbeitet jeden Tag mit Drittanbietern und es gibt nie ein 100% sicheres Zusammenspiel zwischen Ihnen und den Anbietern. Hier sollte kein Unterschied gemacht werden.

4.Vergessen Sie die Endgeräte nicht!

Mobilität ist inzwischen ein Top-Anliegen für CIOs. Denn plötzlich ist der Verlust von Unternehmensdaten aufgrund des Verlusts eines persönlichen Gerätes ein weiteres mögliches Szenario.

Gleichzeitig stehen Unternehmen vor einem Problem: Sie wollen keine persönlichen Daten auf firmeneigenen Servern speichern, müssen aber in jedem Fall eine DR für ihre Mobilgeräte implementieren. CIOs können das lösen, indem sie Nutzungsrichtlinien für die Mitarbeiter entwickeln, die einen Rahmen für den Umgang des Unternehmens mit dem Gerät eines Angestellten festlegen.

5. Befreien Sie Disaster-Recovery-Tests von ihrem Stigma!

DR-Tests können die Moral des für DR-Tests- und -Pläne zuständigen Teams untergraben. Hüten Sie sich davor. Machen Sie Ihrem Team von vornherein klar, dass Sie Schwierigkeiten erwarten und Tests unabdingbar sind, um diese aufzudecken. Langfristig hilft es, eine Kultur aufzubauen, in der DR-Tests so normal wie andere Testläufe sind.

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Über den Autor

 Florian Karlstetter

Florian Karlstetter

Chefredakteur, CloudComputing-Insider