Mobile Devices fördern Mobile- und Home-Office-Arbeit

Flexible Arbeitsmodelle gewinnbringend nutzen

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Praxistipps

Ist allerdings BYOD ein Thema, ebenso wie flexible Arbeitsmodelle, gilt es für die Unternehmen, sich technisch und organisatorisch darauf einzustellen: Sei es durch Security-Investitionen und die Förderung von BYOD für mehr Kontrolle, den Kauf mobiler Devices oder Regeln fürs Personal. Der Bitkom gibt Arbeitgebern bezüglich Home und Mobile Office mehrere Tipps:

  • Flexible Arbeitsmodelle erfordern klare Regeln zur Vertrauensbildung.
  • Leistungen sollten objektiv definiert und gemessen werden. Zielerreichung geht vor Anwesenheit.
  • Interne soziale Netzwerke, Blogs oder Collaboration-Tools unterstützen.
  • Trotz hoher Mobilität darf Führung nicht vernachlässigt werden.
  • Neue Arbeitsmodelle müssen zur Unternehmenskultur passen. Veränderungen sind deshalb sorgfältig zu planen.

Werden unter anderem diese Tipps beherzigt, passt der Rahmen in der Firma – akzeptieren beispielsweise die Angestellten die außerbetriebliche Tätigkeit ihrer Kollegen – , gelten bestenfalls für die Mitarbeiter jeder Hierachiestufe die gleichen Vorgaben, sind Workflows eindeutig geregelt und beherrschen die Mitarbeiter bestimmte Skills wie Selbstorganisation beziehungsweise Zeitmanagement, können sich Firmen durchaus neuen, zukunftsorientierten Arbeitsweisen öffnen.

Und das danken ihnen letztlich ihre Mitarbeiter. Sprechen doch 56 Prozent von höherer Zufriedenheit bei der Möglichkeit zu Home oder Mobile Office. Eine mögliche Ursache dafür: 79 Prozent sagen, dass eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gegeben ist. Was wiederum im steten Wettkampf um die besten Fachkräfte ein Wettbewerbsvorteil für die Firmen sei kann, die außerbetriebliche Arbeit fördern. □

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