Dringender Handlungsbedarf Microsoft schaltet die Exchange Web Services ab – was jetzt?
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Die phasenweise Abschaltung der Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online bringt IT-Teams weltweit in eine prekäre Lage. Microsoft ersetzt die bewährten EWS vollständig durch die modernere Microsoft Graph API. Wir sprachen darüber mit Markus Müller, Global Field CTO API Management beim API- und Integrations-Experten Boomi, über die technischen Fallstricke und die notwendigen Handlungsschritte.
Einer der kritischsten Termine für IT-Abteilungen in diesem Jahr steht bereits fest: Am 1. Oktober 2026 beginnt die phasenweise Deaktivierung der Exchange Web Services in Exchange Online. Standardmäßig wird der Dienst für alle Tenants deaktiviert, es sei denn, Administratoren haben explizit eine sogenannte Allow-List konfiguriert. Am 1. April des darauffolgenden Jahres erfolgt schließlich die endgültige Abschaltung. Ab diesem Tag wird EWS für Exchange Online permanent deaktiviert – es gibt keine Ausnahmen, keine individuellen Verlängerungen und keine Möglichkeit zur Reaktivierung mehr.
Bereits vor diesen harten Deadlines gibt es wichtige Etappenziele. Im Juli 2026 wird es erste Einschränkungen für spezifische Lizenztypen wie F1, F3 und Kiosk-Lizenzen geben. Diese erhalten beim Versuch, auf EWS zuzugreifen, bereits den Fehlercode HTTP 403. Ein entscheidendes Datum ist zudem der 31. August 2026: Bis zu diesem Tag muss die Allow-List im Microsoft 365 Admin Center konfiguriert sein, um App-IDs zu definieren, die vorerst noch einen Gnadenfrist-Zugriff benötigen.
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