Video-Tipp zu Microsoft-Sicherheitslösung Microsoft Defender für die Cloud einrichten und nutzen

Von Thomas Joos 4 min Lesedauer

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Microsoft Defender für die Cloud stellt eine zentrale Verwaltungslösung für die Sicherheitsfunktionen in Azure dar. Das umfassende Sicherheits- und Compliance-Tool wurde speziell für Cloud-native Anwendungen entwickelt. In diesem Video-Tipp zeigen wir, wie sich Microsoft Defender für die Cloud optimal einrichten und nutzen lässt.

Microsoft Defender für die Cloud bietet umfassende Sicherheitslösungen für Cloud-native und On-Premises-Umgebungen. Wie man ihn einrichtet zeigen wir in diesem Video-Tipp.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Microsoft Defender für die Cloud bietet umfassende Sicherheitslösungen für Cloud-native und On-Premises-Umgebungen. Wie man ihn einrichtet zeigen wir in diesem Video-Tipp.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Microsoft Defender für die Cloud bietet eine Vielzahl von Funktionen, um Sicherheitsprobleme frühzeitig im Entwicklungslebenszyklus zu identifizieren, zu beheben und zu verhindern. Der Fokus liegt darauf, Sicherheitsprüfungen und -maßnahmen bereits während der Entwicklung und nicht erst im Betrieb durchgeführt werden. Die Cloud-Lösung bietet Sicherheitslösungen für Cloud-native und On-Premises-Umgebungen.

In diesem Video-Tipp und der Bildergalerie zeigen wir, wie sich Microsoft Defender für die Cloud optimal einrichten lässt und wie Sie Funktionen wie Workloadschutz, Firewall-Manager und Sicherheitsstatus effizient nutzen.

Schutz für private und hybride Clouds

Microsoft Defender für die Cloud bietet umfassende Sicherheitslösungen für Cloud-native und On-Premises-Umgebungen. Durch die Einführung eines einheitlichen Agenten, Microsoft Defender for Endpoint (MDE), sowie agentenlose Scanmöglichkeiten lassen sich auch Server anbinden. Die Reduzierung der Notwendigkeit mehrerer Agenten, wie dem Log Analytics Agent (MMA) und anderen, minimiert den Verwaltungsaufwand und gewährleistet gleichzeitig die Sicherheitskontinuität.

Microsoft Defender für Server bietet eine mehrschichtige Sicherheitslösung für Multicloud- und On-Premises-Umgebungen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören eine umfassende Sichtbarkeit und Bestandsaufnahme, die Informationen über Geräte- und Softwareinventar liefern, sowie die Unterstützung mehrerer Compliance-Standards und die kontinuierliche Überwachung der Einhaltung dieser Standards.

Darüber hinaus bietet die Lösung einen Bedrohungsschutz durch die Echtzeit-Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen, die durch die Integration mit Microsoft Defender for Endpoint ermöglicht wird. Ein bedeutender Vorteil ist auch der agentenlose Schutz, der Unterstützung für agentenlose VM-Scans bietet und so Schwachstellen­bewertungen, Geheimnisscans und Malware-Erkennung ohne Leistungseinbußen ermöglicht. Die Einführung des einheitlichen MDE-Agenten und agentenloser Scan-Technologien reduziert die Anzahl der benötigten Agenten und stellt gleichzeitig mehr Sicherheitsfunktionen bereit.

Für die Migration zur neuen Sicherheitsarchitektur sind einige wesentliche Schritte erforderlich. Zunächst sollte die Integration der MDE- und agentenlosen Scans aktiviert werden, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsfunktionen ohne zusätzliche Agenten genutzt werden können. Zweitens ist die Migration vom alten Log Analytics Agent (MMA) zum neuen Azure Monitor Agent (AMA) für Unternehmen, die weiterhin Log-Analysen benötigen, interessant.

Defender für Cloud schützt auch Entwickler

Neben dem Schutz vorn Workloads und Server in der Cloud und On-Premises, schützt Defender für Cloud auch DevOps-Umgebungen. Das hat folgende Grundlagen:

  • Über 54 Prozent der Unternehmen integrieren keine Anwendungssicherheitstests in ihre DevOps-Pipelines. Dies führt dazu, dass Anwendungen ohne ein klares Verständnis ihrer Sicherheitslage in die Produktion gelangen.
  • Entwickler können Anwendungen in Schatten-Cloud-Umgebungen bereitstellen, die nicht ordnungsgemäß überwacht oder gesichert sind.
  • Auch bei integrierten Sicherheitstests überfordert die Vielzahl an Schwachstellen oft die Sicherheitsteams, was eine Priorisierung erschwert.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Sicherheitsteams ist unerlässlich, wird jedoch oft durch organisatorische Silos behindert.
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Sicherheits- und Compliance-Funktionen

Defender für die Cloud integriert Sicherheits- und Compliance-Funktionen in verschiedene Phasen des Cloud-native Anwendungslebenszyklus. Defender für die Cloud aggregiert Signale aus Quellcode-Management-Systemen und Pipelines in einem einzigen Dashboard. Dies ermöglicht eine vereinfachte Übersicht über alle Sicherheitsbewertungen und -maßnahmen. Code-to-Cloud-Kontextualisierung hilft Sicherheitsteams, die wichtigsten Schwachstellen zu priorisieren, indem sie den Kontext der Schwachstellen in der Cloud-Umgebung berücksichtigt. Dies reduziert die Anzahl der Fehlalarme und ermöglicht eine gezieltere Problemlösung.

Durch integrierte Sicherheitsintelligenz wird der Übergang von Sicherheitsteams zu Entwicklern vereinfacht, um Sicherheitsprobleme schnell und effektiv zu beheben. Durch die Erstellung von Verbindungen zu DevOps-Umgebungen wie GitHub, Azure DevOps und GitLab kann Defender für die Cloud automatisch alle genutzten Repositories und Pipelines schützen. Das verhindert auch die Bereitstellung von Schatten-Repositories. Defender für die Cloud integriert Schwachstellen­funde von GitHub Advanced Security in ein zentrales Dashboard. Dies bietet eine umfassende Sicht auf die Sicherheitsrisiken in den Repositories.

Das Scannen von Infrastrukture-as-Code-Templates bewertet Konfigurationen unabhängig vom verwendeten Bereitstellungstool und verhindert, dass unsichere Ressourcen bereitgestellt werden. Defender für die Cloud bietet darüber hinaus anpassbare Workbooks und Dashboards, die es ermöglichen, Sicherheitsdaten und -signale zu visualisieren und Berichte zu erstellen, die den spezifischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

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Praktische Anwendung und Einrichtung

Die Einrichtung von Microsoft Defender für die Cloud beginnt mit der Erstellung von DevOps-Verbindungen. Hierbei können Verbindungen zu GitHub, Azure DevOps oder GitLab hergestellt werden. Nach der Authentifizierung und Autorisierung der notwendigen Zugriffsrechte beginnt Defender für die Cloud automatisch mit der Erkennung und Bewertung der Sicherheitslage. Die Verwaltung von Microsoft Defender für die Cloud erfolgt über das Azure-Portal. Hier steht ein eigener Bereich zur Verfügung.

Im Bereich „Erste Schritte“ können Admins die Ressourcen in den jeweiligen Azure-Abonnements auswählen, die durch Defender für die Cloud geschützt werden sollen. Darüber hinaus lassen sich hier externe Server an Azure anbinden oder externe Cloud-Umgebungen, wie AWS oder GCP. Über „Konfigurieren“ können neue Arbeitsbereiche erstellt, danach können externe Server über Agenten an Defender für Cloud angebunden werden. Im Dashboard sind darüber hinaus bei „Cloud Security“ weitere Bereiche zu finden, zum Beispiel der Workloadschutz, der Firewall-Manager und der generelle Sicherheitsstatus.

In diesem Video-Tipp und der Bildergalerie zeigen wir, wie sich Microsoft Defender für die Cloud optimal einrichten lässt und wie Sie Funktionen wie Workloadschutz, Firewall-Manager und Sicherheitsstatus effizient nutzen.

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