ECM-Anbieter öffnet eigene Plattform für Entwickler

d.velop startet App-Builder-Programm

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Aktuell listet der d.velop Store zwei kostenlose Apps für digitale Signaturen und intelligente Personalbedarfsplanung.
Aktuell listet der d.velop Store zwei kostenlose Apps für digitale Signaturen und intelligente Personalbedarfsplanung. (Bild: d.velop)

ECM-Anbieter d.velop öffnet die eigene Plattform für Drittanbieter und unterstützt diese mit SDKs, Coaches sowie einem Store. SaaS-Entwickler sollen so ein Angebot für Dokumentenmanagement sowie Office Automation schaffen und vertreiben.

Mit den Marktplätzen von AWS oder Microsoft will es d.velop-CEO Mario Dönnebrink gar nicht aufnehmen, dafür allerdings konsequent an einer Plattform für Dokumentenmanagement und Office Automation arbeiten. Darum spricht der Anbieter jetzt explizit Dritte an: ISVs, Systemhäuser oder gar Kunden sollen mehrwertstiftende Applikationen für die über zwei Millionen Anwender im d.velop-Kundenstamm entwickeln.

Auf einem Hackathon im Rahmen des d.velop forums 2019 entstanden bereits lauffähige Apps für die d.velop Plattform.
Auf einem Hackathon im Rahmen des d.velop forums 2019 entstanden bereits lauffähige Apps für die d.velop Plattform. (Bild: d.velop / lisa.pictures / JGK)

Hierfür hat der Anbieter das App-Builder-Programm aufgelegt. Zu dem gehören unter anderem Entwickler-APIs und Software Development Kits (SDK) für verschiedene Programmiersprachen. Die Hürden für den Einstieg will d.velop dabei bewusst niedrig gelegt haben: Die Registrierung für das Programm ist kostenlos; speziell geschulte Coaches und Partner Manager sollen Entwickler mit der technischen Umgebung vertraut machen und dabei helfen, Strategien für Cloud-basierende Geschäftsmodelle zu aufzubauen.

Mit Security Checks will d.velop sicherstellen, dass die Apps Dritter den nötigen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Um die Anwendungen schließlich per d.velop store zu vertreiben, müssen Urheber allerdings noch ein Partnership Agreement unterzeichnen – d.velop beansprucht dabei eine Provision für die Bereitstellung, ein Großteil der Erlöse werde jedoch an die Urheber weitergereicht.

Während eines zweitägigen Hackathons Mitte Mai haben bereits verschiedene Entwicklerteams lauffähige Applikationen für die d.velop-Plattform erstellt. Gewinner des parallel zum d.velop forum in Berlin ausgetragenen Wettbewerbs war Westphalia DataLab. Die Programmierer des d.velop-Partners hatten eine Applikation für KI-gestütztes Bewerbermanagement erstellt. Zu den weiteren Ergebnissen des Hackathons gehörten ein funktionsfähiges DMS-Dashboard sowie eine App, die sicherstellt, dass Mitarbeiter die Richtlinien für Qualitätsmanagement tatsächlich lesen.

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