Cloud-Standards für ein harmonisches Miteinander

Die wichtigsten Cloud-Standards und -Zertifizierungen im Überblick

| Autor / Redakteur: Uwe Becker* / Elke Witmer-Goßner

Für mehr Harmonie im Umfeld cloud-basierter Lösungen und Dienste haben verschiedene Organisationen bereits Standards für mehr Interoperabilität und Sicherheit erarbeitet.
Für mehr Harmonie im Umfeld cloud-basierter Lösungen und Dienste haben verschiedene Organisationen bereits Standards für mehr Interoperabilität und Sicherheit erarbeitet. (Bild: Henry Bonn, Fotolia)

Auch wenn Cloud Services auf Standards basieren, die für das Internet und Serviceorientierte Architekturen (SOA) entwickelt wurden: Viele Lösungen, die Cloud Provider derzeit anbieten, sind zumindest derzeit immer noch proprietär. Viele Organisationen bemühen sich daher um Standards für die Cloud.

Besonders in den letzten zwei Jahren haben sich viele Organisationen, die sich mit Standards beschäftigen, daran gemacht Standards für Cloud-Architekturen, Virtualisierungsmanagement, Zugang, Übertragbarkeit und Datensicherheit zu erarbeiten. Dass Standards für die Cloud notwendig sind, liegt auf der Hand: Angebot und Nutzung von Cloud Services wachsen sehr schnell und werden immer globaler. Verschiedenste Anbieter aus dem Telekommunikations- und IT-Sektor tummeln sich im Markt. Allein schon deswegen ist es wichtig, neue und offene Standards für Cloud Computing auf den Weg zu bringen.

Betrachtet man die Bedürfnisse der Cloud Provider und die Aktivitäten von Standardisierungsorganisationen, stechen einige Anforderungen besonders hervor:

  • Die Kompatibilität und Übertragbarkeit virtueller Maschinen und Datenformate: Virtuelle Maschinen, die von einem Cloud Provider angelegt werden, müssen kompatibel und über-tragbar sein, damit sie einfach auf die Plattformen anderer Provider bzw. ins eigene Rechenzentrum verlegt werden können.
  • Management und SLA: Cloud Services und Ressourcen sollten flexibel zu managen sein, damit sie an den Bedarf angepasst werden können. Sie müssen in der Lage sein, verschiedene Einheiten zusammenzubringen und Service Level Agreements anbieten, die allgemein übertragbar sind.
  • Datensicherheit und -schutz: Cloud-Anbieter müssen ein Höchstmaß an Datensicherheit bieten und sensible Daten optimal schützen. Dazu gehören auch so wichtige Punkte wie permanente Verfügbarkeit, Data Recovery, Abwehr von Identitätsdiebstahl und ein ständiger Überblick darüber, wo sich die Daten physikalisch gerade befinden. Alles Punkte, die in den Datenschutzgesetzen und Bestimmungen der verschiedenen Länder festgelegt sind. Es müssen gerade bei globalen Angeboten die jeweiligen regulatorischen Vorgaben eingehalten werden.

Insbesondere ein Vendor-Lock-in, also die Abhängigkeit der Kunden von einem bestimmten Cloud Provider oder Technologieanbieter, soll vermieden werden.

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