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Huaweis Roadmap für NFV, SDN und Microservices Die „All Cloud Architecture“ für Carrier

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit einer jetzt präsentierten Roadmap weist Huawei Carriern den Weg zu einer „All Cloud Architecture“. Mit der sollen Telkos kommenden Anforderungen von 5G, IoT und Video gerecht werden.

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Steigende Anforderungen zwingen Telkos dazu, ihre Netze zu transformieren.
Steigende Anforderungen zwingen Telkos dazu, ihre Netze zu transformieren.
(Bild: Huawei)

Huawei ist sicher: Telekommunikationsdienstleister müssen ihre Netze transformieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Insbesondere Software-Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV) sollen statische, traditionelle Netze in agile und flexible Infrastrukturen überführen.

Den Weg zur „All Cloud Architecture“ beschreibt Huawei als Prozess mit folgenden drei Phasen:

  • Virtualisierung: Als Einstieg in NFV werden hier einzelne Netzwerkfunktionen von der Hardware entkoppelt und auf standardisierten Plattformen installiert. Damit könnten Ressourcen effizienter genutzt, Betrieb und Wartung vereinfacht werden. Laut Huawei befinden sich aktuell die meisten Netzbetreiber in dieser Phase.
  • Cloudifizierung: Der Terminus soll das Zusammenspiel von Virtualisierung, Orchestrierung und Automatisierung repräsentieren. Hier werde das komplette Softwaresystem granular entkoppelt, das heißt: In eigenständige Dienste zerlegt, die flexibel ausgeführt und einzeln implementiert werden. Ziel ist hierbei ein flexibles und agiles System, das auch Cloud-Computing-Techniken nutze.
  • Cloud Native: Hierunter beschreibt Huawei schließlich ein Softwaresystem, das aus einer Reihe von Microsystems besteht, welche Microservices bereitsstellen. Die Dienste könnten unabhängig voneinander entwickelt, ausgerollt und gewartet werden.

SDN und NFV sind auch die Kernelemente von SoftCOM – Huaweis Strategie für künftige Netzwerkarchitekturen. Bislang kann der Anbieter nach eigenem Bekunden auf Partnerschaften mit 40 Netzbetreibern weltweit verweisen; bei diesen setze man über 30 kommerzielle SDN- und über 50 kommerzielle NFV-Projekte um.

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