Transformation setzt flexible Cloud-Dienste voraus

„Cloudifizierung der IT“ ist das Top-Digitalisierungsprojekt

| Autor / Redakteur: Arne Kemner * / Elke Witmer-Goßner

39 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region bewerten die „Cloudifizierung der IT“ als dringendstes Digitalisierungsprojekt.
39 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region bewerten die „Cloudifizierung der IT“ als dringendstes Digitalisierungsprojekt. (Bild: Crisp Research / Dimension Data)

Der Umbau der IT-Architektur unter Einbezug von Cloud-Lösungen bildet für Entscheider in der DACH-Region die Grundlage für die Digitalisierung des eigenen Unternehmens.

Die Digitale Transformation stellt Unternehmen aller Größen und Branchen vor Herausforderungen, die ihrer Einschätzung nach nur mit einem ganzheitlichen und umfassenden Ansatz zu bewältigen sind. Die Verantwortlichen müssen – in enger Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung – für die eigene Situation passende, individuelle Lösungen für den Einsatz von IT der nächsten Generation entwickeln und diese Projekte in Einklang bringen. In einer Frage sind sich die Entscheider dabei einig: Die „Cloudifizierung“, der Umbau der eigenen IT-Landschaft zu einem hybriden Modell unter Einbezug von Cloud-Lösungen, ist Grundlage der Digitalisierung des eigenen Unternehmens.

Flexible Lösungen für neue Geschäftsmodelle

Die Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“, die das IT-Forschungsunternehmen Crisp Research im Auftrag von Dimension Data durchgeführt hat, zeigt: 39 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) investieren derzeit in die „Cloudifizierung“ der IT-Architektur und der IT-Sicherheit. Drei von zehn der im Zuge der Studie befragten 503 Geschäftsführer und IT- sowie Business-Entscheider sind sogar überzeugt, dass der Wandel im eigenen Unternehmen ohne die Nutzung flexibler Cloud-Dienste nicht gelingen kann.

Hybride Modelle versetzen Unternehmen zudem in die Lage, auch an anderen Stellschrauben zu drehen. So setzen 29 Prozent bei der Unternehmenstransformation auf die Entwicklung neuer Geschäfts-, Preis- und Vermarktungsmodelle – nötige Kapazitäten für Rechen- und Speicherleistung können sie aus der Cloud beziehen. Neben der Gestaltung neuer Portale (28 Prozent) sind Analytics- und Big-Data-Projekte sowie die Entwicklung mobiler Geschäftsprozesse (je 23 Prozent) die derzeit am häufigsten durchgeführten Transformationsprojekte.

Weiche Faktoren begünstigen den Erfolg

Neben diesen klar umrissenen Vorhaben sowie der Verbesserung der Enterprise-Mobility-Lösungen stehen auch die Optimierung von User Experience und Business Modeling auf der To-Do-Liste der Entscheider in der DACH-Region. Interessant: Die Initiative, die die Befragten der „Digital Leader“-Studie mit einer Zustimmung von 40 Prozent am meisten fordern, um das Unternehmen fit für die Digitale Transformation zu machen, ist eine abteilungs- und hierarchieübergreifende Aus- und Weiterbildungsoffensive.

Denn während sich der Befragung zufolge immerhin sechs von zehn Verantwortlichen starke oder sehr starke digitale Skills bescheinigen, sind sie bei ihren Teams zurückhaltender: Nur knapp über die Hälfte ihrer direkten Mitarbeiter verfügt nach Einschätzung der Entscheider über die technologische Expertise und die entsprechende „Digital-First-Denkweise“, um den Wandel mitzugestalten.

Arne Kemner, Dimension Data.
Arne Kemner, Dimension Data. (Bild: Martin Joppen/Dimension Data)

Der Umbau der IT-Architektur – und insbesondere der Rechenzentren zum Next Generation Datacenter als Dreh- und Angelpunkt der Transformation – hin zu hybriden Modellen gelingt nur, wenn die Mitarbeiter diese Reise aktiv unterstützen. Dies gilt auch für eine damit verbundene Anpassung von Unternehmens- und Prozesskultur. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Investitionen in Technologien der nächsten Generation sich nicht auszahlen.

* Der Autor Arne Kemner ist Head of Cloud Solutions bei Dimension Data Deutschland.

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