Geschäftsprozesse nicht auf Cloud abgestimmt

Cloud muss bei IoT und BYOD aufholen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ein Drittel der Befragten glaubt nicht, dass ihre Cloud-Lösung IoT und BYOD unterstützt.
Ein Drittel der Befragten glaubt nicht, dass ihre Cloud-Lösung IoT und BYOD unterstützt. (Bild: Extreme Networks)

Extreme Networks zählt Cloud-Lösungen aktuell zu den drei wichtigsten Einflussfaktoren für die IT-Strategie von Unternehmen – und verdeutlicht mit einer Umfrage Handlungsbedarf.

Im Wechselspiel zwischen Cloud-Lösungen für Netzwerke und Unternehmen steckt wohl noch einiges Potenzial – das legt Extreme Networks mit jetzt veröffentlichten Ergebnissen der „Cloud Adoption-Umfrage 2016“ nahe. Glaubt man der Erhebung des Netzwerkausrüsters, erfüllen aktuelle Cloud-Produkte demnach nicht immer alle Anforderungen. So bemängele ein Drittel der Befragten, dass ihre Cloud-Lösung BYOD- und IoT-Initiativen nicht unterstütze; zwei Drittel behaupten allerdings auch das Gegenteil.

Andererseits sind auch die Geschäftsvorgänge innerhalb der Unternehmen offenbar nicht immer auf Cloud-Modelle abgestimmt. So investierten etwa 30 Prozent der Umfrageteilnehmer deshalb nicht in die Cloud, weil aktuelle Geschäftsabläufe nicht auf abonnementbasierte Vertriebsmodelle abgestimmt sind. Im Rahmen des notwendigen Anpassungsprozesses gäben diese Organisationen an, dass sie am liebsten ein jährliches Abonnement einer Cloud Lösung abschließen (34 Prozent) – es folgen Präferenzen für monatliche (22 Prozent) und vierteljährliche Abos (13 Prozent).

Cloud-Lösungen gelten dabei laut Befragung zu den drei stärksten Einflussfaktoren auf die IT-Strategie – das bestätigten knapp 45 Prozent der Teilnehmer. Noch häufiger genannt wurden allerdings BYOD (56 Prozent) und Security (77 Prozent).

Extreme hat die „Cloud Adoption-Umfrage 2016“ im Frühjahr durchgeführt. An der Studie haben circa 220 Personen teilgenommen – die Fragen wurden über soziale Netzwerke ausgesendet oder von Distributoren an Kunden weitergeleitet.

Naturgemäß betrachtet der Anbieter die Thematik aus Netzwerksicht. Mit seiner ExtremeCloud bietet der Hersteller eine skalierbare, Cloud-basierte Lösung für das Netzwerkmanagement an.

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