Zehn-Punkte-Plan für den Umzug in die Cloud

Cloud-Migration mit Augenmaß und Vorsicht

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Ein Umzug in die Cloud sollte nicht so nebenbei passieren, sondern wohldurchdacht und strukturiert.
Ein Umzug in die Cloud sollte nicht so nebenbei passieren, sondern wohldurchdacht und strukturiert. (Bild: © Melpomene - stock.adobe.com)

Nicht schnell, sondern gründlich sollte ein Umzug in die Cloud erfolgen. Wie genau und was dabei zu beachten ist, hat der Hosting- und IaaS-Anbieter LeaseWeb Deutschland GmbH in dem Ratgeber „Zehn wichtige Punkte bei der Migration in die Cloud“ zusammengefasst. Die Checkliste zeigt die wichtigsten Aspekte auf, die bei der Migration in die Cloud zu berücksichtigen sind.

Der Zehn-Punkte-Plan ist zweigeteilt in die Punkte, was man unbedingt tun sollte und was tunlichst zu vermeiden ist. Auf der „Positiv-Liste“ steht unter anderem die Partnerschaft mit allen intern Beteiligten („Teilen Sie Ihren Fahrplan“) und die Verbindung mit einem externen Partner, der seine Leistung flexibel skalieren kann. Zur Kategorie „besser vermeiden“ gehört zum Beispiel die Migrationsgeschwindigkeit. Statt „auf einen Schlag“ die komplette Infrastruktur umzuziehen, empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen.

Ebenfalls wichtig: Es genügt nicht, allein den Angebotspreis zu bewerten. Viel wichtiger ist es, die Total Costs of Ownership (TCO), also die Gesamtkosten über die Laufzeit im Blick zu behalten. In der Regel sind Cloud-Lösungen um 30 bis 60 Prozent preisgünstiger als die On-Premise-Varianten, wenn alle Kostenfaktoren einbezogen werden. Dazu gehört die Berücksichtigung zahlreicher Aspekte wie Cloud-Modell, Personalbesetzung, Migrationsaufwand, Compliance und Sicherheit.

„Es ist wichtig, dass die Unternehmen zunächst ihre Geschäftsprozesse und Daten analysieren, um auf Grundlage dieser Analysen eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, welche Prozesse in die Cloud ausgelagert und welche weiterhin im Unternehmen verbleiben sollen“, empfiehlt Benjamin Schönfeld, Geschäftsführer der LeaseWeb GmbH.

Dazu gehört auch die Frage nach dem richtigen Modell, ob öffentliche, private oder hybride Cloud. Viele Unternehmen entscheiden sich für eine hybride Cloud. Dabei laufen nur einige wenige Dienste bei öffentlichen Anbietern im Internet, während datenschutzrelevante und geschäftskritische Anwendungen weiterhin entweder im eigenen Haus oder bei einem dedizierten Dienstleister gehostet werden.

In der Praxis steht dabei die Frage nach der Strategie im Vordergrund, um den besten Nutzen aus der hybriden Cloud zu ziehen. Wichtig ist auch zu wissen, welche Aspekte bei Verträgen besonders zu beachten sind und welche Aufgaben dem Kunden zufallen. Die Checkliste beantwortet aber auch Fragen, wie sich unnötige Kosten vermeiden lassen, wie man Performance-Problemen vorbeugt und wie sich Unternehmensdaten effektiv schützen lassen.

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