Skimpy Cloud packt Rechzenzentrumstechnik in Flightcase

Christmann zeigt rollende Cloud-Server

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Boxen können als mobile Einsatzzentralen für Messeaussteller, Filmproduktionen oder Krisenstäbe dienen.
Die Boxen können als mobile Einsatzzentralen für Messeaussteller, Filmproduktionen oder Krisenstäbe dienen. (Bild: Christmann)

Eine portable Cloud-Infrastruktur im rollbaren Flightcase kündigt IT-Hersteller Christmann an. Das mobile Mini-Rechenzentrum lässt sich ausfallsicher und für mehrere hundert Mitarbeiter aufsetzen.

Mit der Skimpy Cloud liefert der niedersächsische Anbieter Christmann Informationstechnik + Medien (Christmann) eine portable Infrastruktur für virtualisierte Systeme und Private Clouds. Genutzt werden soll die beispielsweise auf Messen oder als mobile Einsatzzentrale von Filmproduktionen, Krisenstäben und Workcamps. Wahlweise lässt sich die Lösung freilich auch stationär betreiben.

Die vorkonfigurierten Boxen können die komplette IT-Basis eines Unternehmens mit bis zu mehreren hundert Mitarbeitern abbilden: Jede Box stellt hierfür 30 bis 100 virtuelle Maschinen zur Verfügung. Anwender können die Boxen auch zu komplett redundanten Systemen kombinieren.

Der Anbieter wirbt mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten. In zwölf Höheneinheiten packt Christmann laut Datenblatt drei Virtualisierungsknoten mit jeweils einer 8-Kern AMD Opteron CPU, maximal 64 GByte Arbeitsspeicher und seche GbE-Ports. Zudem beherbergen die Boxen bis zu zehn TByte Speicher (RAID 6), zwei SSDs zu je 480 GByte sowie 20 TByte Backup-Kapazität (RAId 5). Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem HP ProCurve-Switches und ausfallsicher ausgelegte Netzteile.

Zur Softwarebasis gehören Windows Server 2012 und Hyper-V. Für die iSCSI-Speicher kommen Open-E respektive Datacore zum Einsatz. Ebenfalls vorinstalliert ist Acronis Backup & Recovery 11.5 Advanced Platform.

Der Hersteller will noch dieses Jahr eine Version der Skimpy Cloud anbieten, die unter 20.000 Euro kostet. Zur Miete bietet Christmann die Systeme bislang nicht offiziell an, gibt sich auf Nachfrage von CloudComputing-Insider aber recht flexibel: Generell sei man verschiedenen Vertriebs- und Servicemodellen gegenüber aufgeschlossen. Die jeweiligen Modalitäten wären dann Verhandlungssache.

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