Technologische Integration als Schlüssel für den SaaS-Erfolg

Checkliste für eine Hybrid Cloud

| Autor / Redakteur: Karsten Rose* / Elke Witmer-Goßner

Eine SaaS-bedingte IT-Architektur schafft völlig neue Herausforderungen auch auf Seiten der Unternehmens-IT. Daher ist eine durchdachte SaaS-Strategie unerlässlich für eine gelungene technologische Integration.
Eine SaaS-bedingte IT-Architektur schafft völlig neue Herausforderungen auch auf Seiten der Unternehmens-IT. Daher ist eine durchdachte SaaS-Strategie unerlässlich für eine gelungene technologische Integration. (Bild: Vetkit, Fotolia)

Nach Schätzungen der Marktforscher von Gartner wird bis 2017 die Hälfte aller großen Unternehmen hybride Cloud-Strukturen betreiben. Sie kombinieren vor Ort installierte Programme mit Cloud-Anwendungen, um sich zusätzliche Kapazitäten zu verschaffen oder neue IT-Anforderungen schneller umzusetzen. Dabei müssen IT-Verantwortliche aber bestimmte Punkte beachten.

Die sofort verfügbare Funktionalität von SaaS-Lösungen und die vergleichsweise einfachen Konfigurations-, Modifizierungs- und Aktualisierungsoptionen schieben den Trend zur hybriden Datenwolke an. Fragen wie „Brauchen wir eine Cloud-Strategie?“ oder „Ist eine SaaS-Lösung für unsere Zwecke sinnvoll?“ sind längst von gestern. Marktführende Unternehmen setzen inzwischen konsequent auf SaaS-basierte IT-Prozesse, um ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Denn IT-Abteilungen haben erkannt, dass sie ihren Kunden besseren Service bieten können, wenn sie eine hybride Strategie verfolgen, lokale Implementierungen und externe Cloud-Dienste also miteinander kombinieren. So besteht die Möglichkeit, flexibel auf Engpässe zu reagieren, ohne selbst permanent Überkapazitäten bereitstellen zu müssen. Praktisch sofort verfügbare Geschäftsapplikationen würden bei Hardware-Systemen vermutlich unter die Kategorie „out of the box“ fallen, aber im Cloud-Zusammenhang ist noch nicht einmal das Auspacken nötig. Leistungsstarke Netzwerkknoten reichen voll und ganz.

Definieren Sie „Bedienungsfreundlichkeit“!

Eine Vorbedingung für erfolgreiche Implementierungen gibt es allerdings schon: SaaS-Anbieter müssen mit ihren Kunden partnerschaftlich zusammenarbeiten. Denn wie bei anderen Beispielen auch ist die umfassende Nutzung von IT-Systemen der Schlüssel zum Erfolg. Und die Nutzerzahlen steigen nur unter der Vorbedingung, dass Anwender eine Lösung mögen und gerne mit ihr arbeiten wollen.

Gemeinhin verkürzt sich der Begriff der Bedienungsfreundlichkeit häufig auf die formschöne Gestaltung der Benutzeroberfläche. Wirklich nutzerfreundlich ist ein IT-System aber erst dann, wenn es sich smart und bequem handhaben lässt. Das fängt damit an, dass kein Nutzer die erwünschten Daten an unterschiedlichen Speicherorten vorfinden möchte. Auch will niemand, dass das abgerufene Datenmaterial unpräzise oder fehlerhaft ist. An diesem Praxistest scheitern viele Lösungen.

Je besser SaaS-Lösungen in die Datenbanksysteme eines Unternehmens integriert sind (oder sich integrieren lassen), desto schneller kommen Mitarbeiter an diese Informationen. Erst unter solchen Voraussetzungen arbeiten sie gerne mit einer Cloud-Lösung und nutzen sie häufig. Die technologische Integration ist also ein ganz entscheidendes, wenn auch häufig übersehenes, Kriterium für die Bewertung von Usability-Anforderungen.

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