Visuelles Data Mining und Predictive Analytics

Business Intelligence mit BIRT Analytics von Actuate

| Autor / Redakteur: Wilfried Platten / Florian Karlstetter

BIRT Analytics von Actuate verbindet visuelles Data Mining mit Predictive Analytics und ermöglicht so Analysen großer Datenmengen.
BIRT Analytics von Actuate verbindet visuelles Data Mining mit Predictive Analytics und ermöglicht so Analysen großer Datenmengen. (© carlos castilla - Fotolia.com)

BIRT Analytics verspricht die schnelle, grafikgestützte Analyse großer Datenmengen für Fachanwender ohne die Expertise eines Data Scientists.

Actuate ist Hersteller von Business-Intelligence- und Reporting-Software, und zudem Gründer des Open Source Projects BIRT. Aus diesem Projekt ist jetzt das jüngste Angebot von Actuate erwachsen: BIRT Analytics, ein Tool für visuelles Data Mining und Predictive Analytics. Es soll jeden Aspekt der Datenanalyse beschleunigen, von der Daten-Konnektivität und dem Laden der Daten bis zum Verarbeiten der Resultate von analytischen Abfragen.

Über alle Stufen

Hinter den Kulissen arbeitet BIRT Analytics ohne die typischen ETL- und OLAP-Stufen mit den Laden und der Modellierung der Daten. Es erfolgt also kein Pre-Processing und auch keine Würfelbildung (Cubes). Damit wird auch kein Data Warehouse im herkömmlichen Sinne erstellt. Im Hintergrund laufen natürlich verwandte Prozesse ab, diese sind aber für den Anwender unsichtbar. Und mehr verrät Actuate darüber auch nicht.

Wir befinden uns mit dem Programm also sofort in der dritten und letzten Stufe des datenanalytischen Prozesses. Üblicherweise braucht man dafür Spezialisten, häufig als Data Scientists bezeichnet, denen als „Collateral-Profiteure der Big Data Welle“ eine glänzende Zukunft prognostiziert wurde und wird. Doch damit könnte es schnell vorbei sein, denn Actuate verspricht, dass für sein Analyse-Tool solche Experten nicht benötigt werden.

Selbstbedienung

In typisch amerikanischer Euphorie berichtet Jeff Morris, Vice President Product Marketing von Actuate, von begeisterten Anwendern, die mit BIRT Analytics zum ersten Mal ganz alleine die komplette Datenbasis analytisch durchforsten: „Oh mein Gott, da sind ja all meine Daten!“. So sollen die Mitarbeiter aus Fachabteilungen auch große und komplexe Datenbestände selbstständig analysieren, und so neue Erkenntnisse aus ihren Daten gewinnen können. Stimmt das, dann wird dadurch die Schnelligkeit und Flexibilität gesteigert, mit der Fachanwender ihre eigenen Analysen erstellen können. Die durch die Inanspruchnahme von Experten zwangsläufig entstehenden, mehr oder minder langen Warteschleifen entfallen. Möglich wird das durch eine Oberfläche, die die intuitive Korrelation von Daten per Drag & Drop gestattet. Damit lassen sich dann, ebenfalls per Drag & Drop, KPIs (Key Performance Indicators), Scorecards, Dashboards und Reports füttern, die dann über die ActuateOne-Plattform im gesamten Unternehmen zur Verfügung stehen.

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