Stimmen und Meinungen vom DSAG-Jahreskongress

Bei SAP gibt es für die DSAG-Mitglieder noch viele Baustellen

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Florian Karlstetter

Auf dem DSAG-Jahreskongress wurden jede Menge interessanter Themen angesprochen: von Lizenzfragen wie der der indirekten Nutzung bis hin zu SAP HANA vor dem Hintergrund einer Cloud-Strategie für die Umsetzung von Industrie 4.0.
Auf dem DSAG-Jahreskongress wurden jede Menge interessanter Themen angesprochen: von Lizenzfragen wie der der indirekten Nutzung bis hin zu SAP HANA vor dem Hintergrund einer Cloud-Strategie für die Umsetzung von Industrie 4.0. (Bild: DSAG)

Unter dem Motto "Prozesse im Wandel - Fiktion oder Fakt?" veranstaltete die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) ihren Jahreskongress in Nürnberg. Vor 4.175 Teilnehmern nahm der Vorstand die neuen Angebote und geänderten Leistungen SAPs unter die Lupe. Ein Schwerpunkt war die neue Lizenz- und Wartungspolitik aus Walldorf.

Die wichtigste Neuerung bei den Leistungen der SAP betrifft die flexible Handhabung der Lizenzen und der Wartung. Wenn ein SAP-Kunde bestimmte Lizenzen nicht mehr benötigt, etwa weil das Produkt nicht mehr von SAP weiterentwickelt wird, kann er diese nun stillegen, ohne den Wartungsanspruch für die restlichen Lizenzen zu verlieren. Das frühere Entweder-Oder, das nach den Angaben von DSAG-Vorstandsmitglied Andreas Oczko einige Projektleiter von Investitionen abschreckte, gehört damit der Vergangenheit an. "Aus dem Schweizer Markt wissen wir: Die Flexibilisierung bei SAP-Lizenzen hat zu einer hohen Nachfrage in der Kundschaft geführt."

Unternehmen können zudem Lizenzen, die sie bereits besitzen, mit in die Cloud nehmen, etwa um von SAPs dortigen Innovationen zu profitieren, beispielsweise von SAP Fiori oder HANA Enterprise Cloud. Dafür gibt es entsprechende Anrechnungsmodelle. Was Lizenzen für mobile Anwendungen anbelangt, so schränkt Oczko ein: "Wenn es sich um ein strategisches Investment handelt, etwa ins SAP-Device-Management-Produkt Afaria, dann kauft der Kunde Afaria-Lizenzen und wenn er alte SAP-Lizenzen 'auf Halde' hat, kann er sagen: 'Die möchte ich jetzt im Proporz stillegen - das geht auch.'" Er gab jedoch zu bedenken: "Wer allerdings stillgelegte Lizenzen reaktivieren will, muss für den Stillegungszeitraum nachzahlen."

Bernd Leukert, Member of the Global Executive Board und zuständig für die Anwendungsentwicklung, SAP-Vorstand Gerhard Oswald und der im Mai 2014 in den Aufsichtsrat wechselnde SAP-Co-Vorstandssprecher Jim Hagemann Snabe stellten neue Produkte und die aktuelle Strategie der SAP vor.

Dual Use mit SAP Fiori

Marco Lenck, der Vorstandsvorsitzende der DSAG, erläuterte SAP Fiori näher: "Fiori sind neu gebaute Transaktionen auf Basis von HTML 5, die SAP entwickelt hat, um einen Dual Use dieser Anwendungen zu erreichen: Sie sind sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Endgeräten ablauffähig. Sie sind eine völlig neue Klasse von Anwendungen, die eigentlich bestehende Transaktionen ersetzen sollen." Die 25 am meisten genutzten Transaktionen hat SAP mit einer vereinfachten Benutzeroberfläche mittlerweile auf den Markt gebracht. Nach Ansicht Lencks geht SAP in Sachen User Experience in die richtige Richtung.

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