SoftSelect und Ramco veröffentlichen Trend Report zum Thema Business Process Management

Bedarf nach ganzheitlichen BPM-Konzepten und integrierten Plattformen steigt

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Fazit und Ausblick

BPM als methodisches Gesamtkonzept schafft Effizienz, Qualität und Transparenz über gesamten Lebenszyklus der IT. Unternehmen können sich nur dauerhaft am Markt behaupten, wenn sie in der Lage sind, schnell und richtig zu reagieren. Das Management ist stetig gefordert, die Leistung ihrer Organisation zu verbessern und sich den wechselnden Bedingungen anzupassen“, erklärt Lars Frutig, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ramco Systems Schweiz. „Diese Anforderungen sind grundsätzlich nicht neu – im Gegenteil: Geschäft und IT in Einklang zu bringen, zählen zu den ehernen Grundsätzen der guten Unternehmensführung.

Bei einer Investition in ein neues IT-System sollte man bedenken, dass diese über eine Zeitspanne von zehn und mehr Jahren angelegt wird. Dabei sind Wartung und Weiterentwicklung und somit die Anpassungsfähigkeit an neue funktions- oder übernehmensübergreifende Prozesse an sich veränderte Rahmenbedingungen über den Lebenszyklus hinweg betrachtet die dominanten Kostenblöcke.

Genau hier setzt Business Process Management an. Einerseits als methodisches Gesamtkonzept, andererseits über die serviceorientierte Architektur als technische Basis. Business Process Management unterstützt das Management und die Unternehmen optimal und steigert die Transparenz, Effizienz und die Qualität. Die Ergebnisse des BPM Trend Reports 2010 machen deutlich, dass der Bedarf nach ganzheitlichen BPM-Konzepten und integrierten Plattformen enorm steigt“, so Lars Frutig weiter.

Nachholbedarf bei der prozessorientierten Ausrichtung der Organisationen

„Adaptive Service-orientierte Architekturen und integrierte BPM-Werkzeuge haben heute verstärkt Einzug gehalten, um die unbeabsichtigten und schleichenden Folgen des Wandels, wie etwa höhere Kosten durch fehlende Flexibilität und Kontrolle, ineffiziente Abläufe oder mangelnde Transparenz, zu vermeiden“ erläutert Michael Gottwald, Geschäftsführer dr SoftSelect GmbH. „Diese Disziplinen werden für viele Unternehmen immer mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor, wenn es um die Anpassung funktionsübergreifender Prozesse an sich veränderte Rahmenbedingungen geht – etwa im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen, Veränderungen des Nachfrageverhaltens oder das eigene Business Development.“

„Mit SOA-basierter IT, die eher die technische Basis bildet, und darauf aufsetzenden betriebswirtschaftlichen BPM-Konzepten soll bei den Unternehmen die Lücke zwischen dem IT-Leistungsvermögen und der konsequenten Verankerung der Unternehmensziele in Infrastruktur und Ablauforganisation geschlossen werden. Dafür ist es aber auch notwendig, das gesamte Unternehmen prozessorientiert auszurichten und die Organisationseinheiten gedanklich in einzelne, definierbare Prozessschritte zu gliedern. Doch bleibt auch festzuhalten, dass im Verhältnis zu den hohen Erwartungen, die an die Prozesseffektivität und Instrumente zur Steuerung und Modellierung der Abläufe gestellt werden, die Bereitschaft, die eigenen Prozesse inzyklischen Abständen zu erfassen und zu überprüfen, noch recht verhalten ist. Dies zeigt, dass die hohen Anforderungen der Unternehmen ein Stück weit mit der gelebten Wirklichkeit auseinandergehen“, so Gottwald weiter.

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