SoftSelect und Ramco veröffentlichen Trend Report zum Thema Business Process Management

Bedarf nach ganzheitlichen BPM-Konzepten und integrierten Plattformen steigt

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Mangelnde Anpassungsfähigkeit trübt die Zufriedenheit

Beim Thema Anpassungsfähigkeit fielen jedoch die Bewertungen der eingesetzten ERP-Software schlechter aus. So waren nur noch 60 Prozent der Organisationen mit der Flexibilität ihrer Systeme „zufrieden“ oder sehr „zufrieden“. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) bewerteten ihre Lösung in diesem Punkt mit „befriedigend“ und 9 Prozent lediglich mit ausreichend. Drei Systeme fielen im Hinblick auf ihre Anpassungsfähigkeit durch und bekamen die Noten „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

Kennzahlensysteme vor allem für Controlling und strategisches CRM wichtig

Der Einsatz von Kennzahlensystemen dient u.a. dem Risikomanagement als auch der strategischen Planung, Bewertung und Performancemessung einzelner Geschäftsbereiche oder Prozesse. Anwendung finden diese insbesondere im Controlling (91 Prozent), in der Kundenbetreuung (85 Prozent) und im Vertrieb (78 Prozent), aber auch zur Erfassung des Lieferanten-Status (71 Prozent), des Produktionsfortschrittes und der Ressourcenauslastung (68 Prozent) sowie im Bereich Beschaffung und Einkauf.

Für das Reporting halten noch fast alle befragten Unternehmen (94 Prozent) hartnäckig an Microsoft Excel fest. Auch wenn Reporting-Tools z.B. von Business Objects, Crystal Reports o.ä. zur Verfügung stehen (44 Prozent), werden Auswertungen noch häufig zum Versand in Excel überführt. Auch Workflow-Systeme finden vielfach Anwendung (61 Prozent) in den Unternehmen, um Prozesse zu automatisieren, zu verwalten und zu strukturieren. Weitere 52 Prozent greifen auf ein Data Warehouse zurück, um unterschiedlich strukturierte Daten zu aggregieren und zur Geschäftsanalyse nutzbar zu machen.

Höhere Prozess-Effektivität und bessere Steuerung von Geschäftsprozessen im Fokus

Auf die Frage, welche betriebswirtschaftlichen Zielsetzungen langfristig mit hoher Priorität verfolgt werden, stuften mit 90 Prozent die meisten Unternehmen die Steigerung der Prozess-Effektivität als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Damit verbunden ist der Wunsch, die Geschäftsprozesse besser steuern (89 Prozent) bzw. anhand geeigneter Instrumente entsprechend der Markterfordernisse modellieren und optimieren zu können (88 Prozent).

Dabei richtet sich der Anpassungsbedarf für diese Unternehmen in erster Linie auf die internen Abläufe, während für 78 Prozent darüber hinaus die Gestaltung der unternehmensübergreifenden Prozesse eine wichtige Rolle spielt. Weitere 76 Prozent sind der Meinung, dass die Unternehmens-IT grundsätzlich flexibler auf die strategischen Zielsetzungen der jeweiligen Organisation ausgerichtet werden sollte. Mehr als die Hälfte der Betriebe sehen auch in der Einführung von Prozessautomatisierungssystemen (59 Prozent) und dem Process Performance Management zur Auswertung der Prozesseffizienz (54 Prozent) wichtige Zukunftspotenziale. Das Outsourcingvon Prozessen ist augenblicklich noch ein Feld, in dem wenig Bedarf gesehen wird (11 Prozent).

weiter mit: konsequente Prozessdarstellung als Basis für erfolgreiches BPM

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