Open-Source-Cloud auf Kubernetes-Basis Auf VanillaStack folgt VanillaCloud

Autor: Elke Witmer-Goßner

Nach der im September dieses Jahres erfolgten Einführung von VanillaStack bringt Cloudical nun VanillaCloud auf den Markt, einen cloud-nativen Open-Source-Stack auf konformer und performanter Cloud-Infrastruktur.

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Nicht-proprietäre Cloud-Nutzung mit einem laut Anbieter kalkulierbaren Preis – mit mindestens 20 TB monatlichen Traffic und dem Ceph-basierenden Object-Storage Rook inklusive.
Nicht-proprietäre Cloud-Nutzung mit einem laut Anbieter kalkulierbaren Preis – mit mindestens 20 TB monatlichen Traffic und dem Ceph-basierenden Object-Storage Rook inklusive.
(Bild: gemeinfrei © Pete Linforth / Pixabay )

Der Public-Cloud-Service VanillaCloud lege besonderen Fokus auf Offenheit, Transparenz und die Verwendung nicht-proprietärer Technologie, erklärt der Anbieter. „Public Cloud-Stacks sind oftmals nicht vertrauenswürdig, denn häufig versuchen sie, Kunden in ihrem Ökosystem gefangen zu halten, ihnen nur bestimmte Workloads anzubieten. Ferner bestehen sie in der Regel aus Legacy-Technologien, auf die moderne, cloud-native Plattformen mehr schlecht als recht ausgerollt werden können”, stellt Karsten Samaschke, CEO von Cloudical fest.

Mit VanillaCloud können Kubernetes-Cluster auf virtueller und physischer Hardware bereitgestellt, dort weitere Open-Source-Frameworks, wie etwa Prometheus, Grafana, den ELK-Stack oder Cloud Foundry eingesetzt und mit Hilfe von KubeVirt virtuelle Maschinen auf seinem Cluster ausgerollt werden.

Das neue Cloud-Angebot baut auf VanillaStack auf, einem von Cloudical entwickelten, OS-basierten Cloud-Stack auf Basis von Kubernetes. VanillaCloud solle dabei im Cloud-Umfeld das darstellen, was VanillaStack für das Datacenter-Umfeld sei: „Ein disruptiver, einfach gehaltener und vielseitig anpassbarer Cloud-Stack, der perfekt für Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb von modernen, container- oder VM-basierten Lösungen geeignet ist“, wirbt Kim-Norman Sahm, Chief Technology Officer von Cloudical.

Die VanillaCloud-Plattform ist als virtuelle Cloud ausgelegt und wird von lokalen Rechenzentrumspartnern des Anbieters betrieben. So könnten sich Kunden dediziert für Rechenzentren entscheiden, die ihren eigenen Standards und Ansprüchen entsprechen, erklärt CTO Sahm.

VanillaCloud ist ab sofort verfügbar. Am 1. Dezember ist eine Softlaunch-Phase gestartet, während dieser die Plattform und ihre Prozesse eingeführt werden sollen. Produktive Workloads auf der Plattform sind während der Einführungsphase ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Cloudical bietet während der Beta-Phase zudem besseren Support und günstigere Preise.

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 Elke Witmer-Goßner

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Redakteurin, CloudComputing-Insider.de