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Upfolio bereitet Kryptodschungel auf Anfängerfreundliche Informationsplattform für Blockchain

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Einen umfassenden und unabhängigen Überblick über Blockchains sowie alternative Konsenslösungen versprechen die Betreiber des Portals Upfolio. Aktuell listet das Verzeichnis weit über 2.600 Coins, Token und Plattformen.

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Die im Upfolio-Verzeichnis gelisteten Assets lassen sich auch nach Anwendungsbereichen durchsuchen.
Die im Upfolio-Verzeichnis gelisteten Assets lassen sich auch nach Anwendungsbereichen durchsuchen.
(Bild: © Gina Sanders - stock.adobe.com)

Während CoinMarketCap wohl zu den prominentesten Einstiegspunkten in die Welt der Kryptowährungen zählt, ist das Portal bei Weitem nicht die einzige Informationsquelle zum Thema. So will etwa das Angebot Upfolio einen besonders umfassenden und anfängerfreundlichen Einblick in die Welt digitaler Assets bieten.

Derzeit listet Upfolio 2.665 Coins, Token und Plattformen – allerdings werden anscheinend auch Beiträge mit Platzhaltercharakter mitgezählt, etwa der wenig aussagekräftige Eintrag zum PAN-Token. Am Beispiel Bitcoin zeigt sich allerdings der Anspruch des Angebots. Unter dem Stichpunkt finden Interessierte deutlich mehr als nur Daten zu Kursverlauf und aktuellem Wert des Coins.

Als weiterführende Informationen gibt es Details zu Entwicklerteam, Whitepaper und passenden Börsen. Mit einem „Social Score“ versucht Upfolio die Community hinter dem Projekt zu bewerten und zieht hierfür Reddit Subscribers, Twitter Followers und Likes auf Facebook heran. Verlinkt sind des Weiteren ein externes Erklärvideo sowie auf Upfolio gehostete „Guides“ zum tieferen Verständnis.

Die Einstiegsseite von Upfolio beherbergt zudem eine Suchfunktion samt Filtern. Interessierte können damit gezielt nach Coins, Plattformen oder Tokens für bestimmte Anwendungsfelder fahnden – die Einsatzszenarien reichen dabei von Werbung über Bezahlsysteme bis hin zu Storage. Bei der grundlegenden Klassifizierung versuchen sich die Macher der Seite naturgemäß an der Quadratur des Kreises: Schließlich ließe sich etwa Bitcoin nicht nur als Coin, sondern auch Plattform verstehen; auch Iota als Token zu listen wird dem zugrunde liegenden Tangle nicht ganz gerecht.

Zur Methodologie befragt meint Upfolio, dass man Grenzen ziehen müsse, um Einsteiger nicht unnötig zu verwirren. Nichtsdestotrotz überlege man intern, einzelne Assets in zusätzliche Kategorien aufzunehmen.

Die laut Website in Los Angeles und Boston angesiedelte Upfolio LLC beschreibt sich selbst als unabhängiges und wohltätiges Projekt. Ihr Geld verdienen die Initiatoren nach eigenen Angaben mit einer anderen, erfolgreichen Firma – dem Upfolio-Mitgründer Simon Saval zurechenbare Profile im Social Web verweisen auf die Produktempfehlungsseite GeekWrapped.

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