Suchen

SAP-Dienstleister Windhoff präsentiert Fachanwendern Trends auf „BI vision 2011“ Analysierte Bitströme, SAP HANA und BusinessObjects Explorer 4.1 auf dem iPad

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Wie sich unstrukturierte Bitströme in Daten, Wissen und fundierte Prognosen verwandeln wurde auf der Anwenderkonferenz „BI vision 2011“ diskutiert. 90 Teilnehmer folgten der Einladung des SAP-Spezialisten Windhoff Software Services ins Schloss Montabaur. Zu sehen gab es BusinessObjects-Anwendungen und mobile Lösungen aus dem Entwicklungslabor.

Firma zum Thema

Zur „BI vision 2011“ gab es Ausblicke auf Montabaur und auf aktuelle BI-Trends.
Zur „BI vision 2011“ gab es Ausblicke auf Montabaur und auf aktuelle BI-Trends.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Resonanz auf die „BI vision 2011“ hat Veranstalter Windhoff Software Services selbst ein wenig überrascht: Mit 90 Besuchern folgten der Einladung auf das Schloss Montabaur fast doppelt soviele Anwender wie erwartet. Unter dem Motto „Mit BI die Zukunft gestalten“ informierten sich die Teilnehmer am 31. März und 1. April über das aktuelle BusinessObjects-Portfolio sowie geplante Lösungen aus dem Entwicklungslabor.

In fünf Sessions stellten die Experten von Windhoff Software Services so die neuen Funktionen im Front- und Backend von BusinessObjects 4.0 vor. Die geladenen Anwender der Unternehmen Madsack und Gerry Weber ließen sich zudem in die Karten schauen und gewährten einen praktischen Einblick in die Umsetzung von BI-Lösungen.

Bildergalerie

BI prognostiziert Epidemien und steigert Reporting-Qualität

In seiner Keynote verdeutlichte Dr. Friedrich Neumeyer, Senior Vice President Volume Resellers & Service Partners bei SAP, welche Herausforderungen zeitgemäße BI-Produkte lösen können. Eines der ungewöhnlicheren Beispiele: Mit Software lassen sich auch epidemische Auswirkungen der Schweinegrippe vorhersagen. Typischere SAP-Kunden steigern per internem Reporting freilich die Qualität von Daten zur Unternehmenssteuerung oder erfüllen Regularien, wie Basel II oder Gefahrgutvorschriften.

So unterschiedlich die genannten Anwendungen, so ähnlich sind die dafür notwendigen Prozesse. Stets gehe es darum, Daten zu analysieren, Wissen zu extrahieren und schließlich Entscheidungen zum Wohle einer Firma zu treffen.

Bitströme aus Social Media in Echtzeit auswerten

Eine Herausforderung für moderne BI-Lösungen ist dabei die Analyse unstrukturierter Daten, erläuterte schließlich Horst Meiser, PreSales Principal BI bei SAP. Dabei gehe es auch um neue Datenquellen, wie den Microblogging-Dienst Twitter. Das Medium ähnele einem unstrukturiertem Bitstrom. Aus diesem Datenstrom solle nun möglichst in Echtzeit das Wissen extrahiert werden, mit dem sich fundierte (Unternehmens-)Entscheidungen treffen lassen.

Einen wesentlichen Anteil daran wird künftig SAPs omnipräsente Wunderwaffe HANA übernehmen. Die in der Appliance verbaute In-Memory-Technik könnte sich auch für Mittelstand und kleinere Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Lösung entwickeln. Bedenken zu hohen Investitionen in Arbeitsspeicher relativierte Meiser mit dem Verweis auf historische Festplattenpreise. Die seien schließlich auch gesunken.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wie man mit Hilfe der jüngst vorgestellten High-Performance Analytic Appliance SAP HANA die volle Rechenleistung aus aktuellen Multicore-Prozessoren herausholen kann und wo SAP seine weiteren strategischen Schwerpunkte setzt.

(ID:2051090)