Pegasystems-Studie zeigt Überlastung Zunehmend komplexes Geschäftsleben stresst Mitarbeiter

Von Martin Hensel

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Eine aktuelle Studie von Pegasystems zeigt, dass viele Angestellte im Zuge der digitalen Transformation von der zunehmenden geschäftlichen Komplexität überfordert sind. Hier sind neue Strategien gefragt.

Die zunehmende Komplexität im Geschäftsalltag macht vielen Mitarbeitern zu schaffen.
Die zunehmende Komplexität im Geschäftsalltag macht vielen Mitarbeitern zu schaffen.
(Bild: Mohamed Hassan / Pixabay )

Knapp drei Viertel (71 Prozent) der für die Studie „Demystifying Complexity in the Modern Workforce“ befragten rund 4.000 Arbeitnehmer gaben an, dass die Komplexität ihrer Aufgaben zunimmt. Mitarbeiter aller Ebenen sehen sich von Informationen, Systemen und Prozessen überlastet. Sie berichten von Schwierigkeiten, die wachsenden Anforderungen ihrer Kunden erfüllen zu können. 42 Prozent der Teilnehmer sind zudem der Meinung, dass die digitale Transformation ihre Arbeit zusätzlich komplexer gestaltet. Pegasystems sieht Unternehmen hier in der Pflicht, ihren digitalen Ansatz zu überdenken.

Weitere Ergebnisse der Studie

Nach den Ursachen für die gestiegene Komplexität befragt, nannten die Teilnehmer vor allem die Informationsflut (90 Prozent), interne Prozesse und Bürokratie (89 Prozent), Projekt-, Team- und Mitarbeitermanagement (88 Prozent), den schnellen Wandel (87 Prozent) sowie Ressourcenmangel (86 Prozent).

Aber wie können Unternehmen hier Abhilfe schaffen? Laut der Studie ist das Aufbrechen von Silos ein guter erster Schritt. 43 Prozent der Teilnehmer sehen zu viele unterschiedliche Systeme als größten technischen Grund für die überbordende Komplexität. 40 Prozent nannten hierbei die Bereitstellung von Systemen als Lösungsansatz, die sich einfacher mit anderen Technologien kombinieren lassen. Laut Pegasystems legen die Antworten nahe, dass Unternehmen bei der digitalen Transformation eher ganzheitliche Ansätze statt isolierte Einzelprojekte verfolgen sollten.

Folgen der Corona-Pandemie

Auch die Corona-Pandemie zeigt Auswirkungen: 56 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Pandemie das Arbeitsleben generell komplexer gemacht hat. Gut jeder dritte Teilnehmer (35 Prozent) sieht in hybriden Arbeitsmodellen und der schwierigen Abgrenzung von Arbeit und Privatleben ein Problem. 32 Prozent glauben, dass es im Zuge der Pandemie schwieriger wurde, passende Mitarbeiter zu finden. Unternehmen seien demnach nicht in der Lage, Personal mit dem erforderlichen technischen Know-how zu rekrutieren. Komplexe Technologien werden von den Befragten dennoch als Schlüssel zur Rationalisierung ihrer Aufgaben gesehen: 98 Prozent halten Technologie für die ordnungsgemäße Erledigung ihrer Aufgaben für unerlässlich.

„Viele Unternehmen haben in den ersten Tagen der Pandemie schnelle Lösungen umgesetzt, die in sich geschlossen waren und einfach nicht weit genug gingen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und einen intelligenteren, ganzheitlichen und einheitlichen Ansatz zu implementieren, der Arbeitsabläufe vereinfacht und rationalisiert“, erklärt Tom Libretto, Chief Marketing Officer von Pega.

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