Ohne stabile IT-Infrastruktur stehen die Räder still

Workloads sind der Motor für Geschäftsprozesse

Seite: 2/2

Firma zum Thema

Datensicherheit hat Priorität

Aktuelle und stets verfügbare Daten aus Data Warehouses oder anderen Datenbanken sind das Fundament aller digitalen Geschäftsprozesse, weshalb die Datensicherung ein wesentliches Element von Unternehmenslösungen sein muss. Die Palette von Workloads im Sicherungsumfeld reicht von kleineren mit einem geringen Datenvolumen, bis hin zu komplexen Prozessen, in denen innerhalb kürzester Zeit extrem große Datenvolumen bewegt und gesichert werden. Letztere verlangen nach einer Infrastruktur mit hoher Performance, um einen schnellen Datendurchsatz, Echtzeit-Abläufe und ein schnelles Backup sicherzustellen.

Wo sensible Daten verarbeitet und Datenbestände kontinuierlich verarbeitet und verändert werden, ist die tägliche Datensicherung ein Muss. Nur so ist sichergestellt, dass bei einem Systemausfall Daten schnell wiederhergestellt werden können und dem Geschäftsbetrieb aktuell wieder zur Verfügung stehen.

Datensicherung und Archivierung gehen im geschäftlichen Umfeld in der Regel Hand in Hand. Für die langfristige und unveränderte Aufbewahrung von Daten bietet der Markt eine Fülle unterschiedlicher Speichermedien und Optionen, einer davon ist die Cloud. Immer mehr Unternehmen setzen für ihr Backup und die Langzeitarchivierung auf Cloud-Lösungen. Nach Untersuchungen des Marktforschungsinstituts ESG verlagern inzwischen rund 49 Prozent der Unternehmen ihr Backup und die Archivierung in die public Cloud, womit diese Anwendungen derzeit den Spitzenplatz bei den Cloud-Anwendungen belegen.

Die Datensicherung und Langzeitaufbewahrung in die Cloud zu verlagern, macht für viele Unternehmen Sinn: Industrie und Gewerbe müssen Daten aus steuer- und handelsrechtlichen Gründen elektronisch in der Regel über mehrere Jahre aufbewahren. Das erfordert hohe Speicherkapazitäten. Diese Ressourcen stehen dann anderen Anwendungen nicht mehr zur Verfügung, weshalb der steigende Speicherbedarf durch neue Investitionen gedeckt werden müsste. Das belastet die ohnehin schrumpfenden IT-Budgets. Die Verlagerung in die Cloud ist kostengünstiger, entlastet die eigene Infrastruktur und erhöht die Flexibilität eines Unternehmens.

Die Archivierung ist bei speziell bei großen Unternehmen ein Workload, bei dem enorme Volumen bewältigt werden müssen. Um die Performance der Infrastruktur im laufenden Betrieb nicht zu reduzieren, erfolgt dieser Prozess häufig während der Nacht oder am Wochenende.

Ein Problem bei der langjährigen Archivierung waren in der Vergangenheit häufig die verwendeten Speichermedien, deren Alterung nicht selten mit Zersetzungsprozessen einherging, die das Archivmaterial kontaminierten beziehungsweise teilweise oder vollständig zerstörten. Moderne Speichermedien können heute nicht nur wesentlich mehr Informationen speichern, sondern sind auch robuster und langlebiger. In einer Cloud-Umgebung werden durch das optimierte Datenmanagement des Providers in der Regel alle Ressourcen intensiv und extrem wirtschaftlich genutzt. Darüber hinaus kann sichergestellt werden, dass archivierte Daten sich authentisch und schnell auf neue Speichermedien portieren lassen, wenn eine Migration auf neue Technologien ansteht.

Analysen nutzen unterschiedliche Quellen

Analytische Workloads gehören zweifelsohne zur Königsklasse der IT-Anwendungen. Dafür müssen übergreifend Daten aus verschiedenen Quellen und von unterschiedlichen Plattformen gesammelt und ausgewertet werden. In einer hybriden Umgebung sind die Anforderungen analytischer Workloads besonders hoch. Das gilt nicht nur in technischer Hinsicht. Vielmehr werden hierfür nicht nur Daten aus Unternehmensquellen genutzt, sondern auch aus öffentlichen Webseiten, privaten Clouds, sozialen Medien und Data Warehouses generiert. Zusammengeführt ergeben sich daraus extrem genaue Ergebnisse, die als Grundlage für zukunftsweisende geschäftliche Entscheidungen dienen können. Die dabei eingesetzte Infrastruktur wird dabei extrem belastet, denn Analysevorgänge sind sehr komplex. Eine Verlagerung von aufwändigen Analyseprozessen in die Cloud entlastet die unternehmenseigene Infrastruktur und spart Kosten.

Generell gilt für alle geschäftlichen Workloads: ohne eine leistungsfähige Infrastruktur mit ausgereiften Komponenten können sie nicht so durchgeführt werden, wie es moderne Geschäftsprozesse und der Wettbewerb erfordern. Deshalb sollte die Infrastruktur sich immer an die Anforderungen anpassen können. Mit Hilfe von private und public Cloud-Lösungen ist dies vergleichsweise einfach möglich.

(ID:43558781)