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Microsoft Launch Wissenswertes zum Start von Windows 10

| Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Florian Karlstetter

Am 29. Juli 2015 begann Microsoft mit der Auslieferung von Windows 10. Ein Jahr lang ist das Betriebssystem als kostenloses Update erhältlich. Zeit für einen Feature-Überblick - und eine komplette Retrospektive zur Software-Geschichte.

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Startklar: Im letzten Windows Insider Preview Build 10240 fehlte die Angabe der Versionsnummer, das Betriebssystem ist Feature-Komplett. Ab dem 29. Juli beginnt Microsoft mit dem öffentlichen Rollout der neuen Windows-Version.
Startklar: Im letzten Windows Insider Preview Build 10240 fehlte die Angabe der Versionsnummer, das Betriebssystem ist Feature-Komplett. Ab dem 29. Juli beginnt Microsoft mit dem öffentlichen Rollout der neuen Windows-Version.
(Bild: Screenshot/Microsoft)

Seit dem 29. Juli 2015 hat Microsoft mit der Auslieferung von Windows 10 an alle Besitzer von Windows 7, 8 und 8.1 begonnen - sofern diese sich für das kostenlose Upgrade entschieden haben. Ein Jahr lang sollen Anwender dabei gratis auf die neueste Betriebssystem-Version umsteigen können.

Um die technische Belastung auf die Downloadserver zu minimieren, wird der Rollout dabei voraussichtlich in Etappen vorgenommen: Als Erstes werden die geschätzt 5 Millionen Beta-Tester aus dem Insider-Preview-Programm mit der finalen Version von Windows 10 versorgt, anschließend sollen im Laufe der nächsten Tage die übrigen Kunden in Gruppen gestaffelt ihre jeweilige Windows-Version erhalten. Ob sie dabei eine Home-, Professional- oder Enterprise-Edition bekommen, hängt ganz von der Version ihrer zu Grunde liegenden Fassung Windows Vista, 7, 8 oder 8.1 ab.

Wer auf Windows 10 umsteigt, wird sich auf einige Änderungen einstellen müssen. Alle wesentlichen Neuerungen und Änderungen in Windows 10 haben wir in diesem Artikel zusammengefasst. Positiv sind unter anderem die Rückkehr des Startmenüs und die deutlich verbesserte Performance des Systems. Außerdem hat Microsoft versprochen, mit Windows 10 endlich das auch ein lange ersehntes Multi-Plattform-OS zu präsentieren: Windows 10 wird in übergreifenden Versionen für PCs, Notebooks, Smartphones, Tablets, SBCs für Anwendungen für das Internet of Things und sogar Holobrillen wie der hauseigenen Hololens erscheinen.

Zudem ist es möglich, universelle Apps für alle Plattformen zu entwickeln. Zu dem Wesentlichen Neuerungen zählen unter anderem Sprachassistentin Cortana und der Internet-Browser Edge. Wenn Sie als Nutzer eines Windows-8-Tablets oder als Laptopbesitzer die Digitale Assistentin nutzen wollten, sollten Sie sich allerdings auf einen höheren Energiebedarf einstellen: Cortana besitzt ein "Active Listening" Feature, dass die Akkuleistung entsprechend höher beansprucht, zumal hierfür zusätzlich ein aktives Mikrofon vorausgesetzt ist. Wer die Sprachassistentin nicht nutzen möchte, sollte das Feature im entsprechenden Einstellungsmenü deaktivierten, um den Akku zu schonen.

Verweise auf die Kernel-Version (NT Build 6.4) waren in den neuesten Builds von Windows 10 nicht mehr zu finden.
Verweise auf die Kernel-Version (NT Build 6.4) waren in den neuesten Builds von Windows 10 nicht mehr zu finden.
(Bild: Screenshot/Microsoft)
Anwender müssen sich allerdings auch von einigen möglicherweise vertraut gewordenen Funktionen verabschieden. Home-Nutzer werden etwa Automatische Updates nicht mehr verhindern können. Nach dem Update auf Windows 10 werden zudem unter anderem das Windows Media Center, die aus Windows Vista und 7 bekannten Desktop-Gadgets und die Fähigkeit zum direkten Abspielen von DVDs aus dem Betriebssystem verschwinden. Das hat unter anderem rechtliche wie historische Gründe: Microsoft war in der Vergangenheit wegen des Media Centers mehrmals mit Kartellhütern in Konflikt geraten.

Windows 10: Die Zukunft des Personal Computing

Bilder vom Launch Event am 29.7.2015 in Berlin finden Sie in folgender Bildergalerie:

Windows 10: Microsoft öffnet neues Fenster
Bildergalerie mit 15 Bildern

Wann wurden welche Funktionen in Windows eingeführt- oder wieder entfernt? Was hatte es mit der gescheiterten Kooperation mit IBM oder dem Rechtsstreit mit Apple auf sich? Wieso drohte eine Auseinandersetzung mit dem Justizministerium Microsoft auf seinem Höhepunkt als wertvollstes Softwareunternehmen zu Zerreißen? Welches waren die erfolgreichsten Windows-Versionen, und welche Releases gerieten zum Flop?

Windows blickt auf eine lange Vergangenheit zurück

Bei unserer Schwesterpublikation Elektronik Praxis erfahren Sie mehr zu diesen und weiteren Fragen rund um jede einzelne Version des Windows-Betriebssystems:

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