Verknüpfung von Business Intelligence- und Webanalysedaten ermöglicht umfassenden Blick auf den Kunden

Webanalyse vervollständigt das Bild bei Business Intelligence

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Integration statt Koexistenz

Eine Schnittstelle, über die Informationen aus der Webanalyse in die BI-Lösung eingespeist werden, vervollständigt das Gesamtbild, das sich dem Unternehmen bietet. Sie führt die beiden Informationspools zusammen und gibt dem Unternehmen eine breitere Datenbasis für seine Entscheidungen.

Lösungen wie der netmind BI Feeder von Mindlab lässt Unternehmen die bestehende Lücke zwischen Webanalyse-Applikationen und BI-Anwendungen überwinden. Ein wesentlicher Unterschied zu einer Standalone-Webanalyse-Lösung ist die Visualisierung der erhobenen Daten – oder besser gesagt das Fehlen einer Visualisierungsebene. Denn statt die Daten selbst erneut darzustellen, speist der Feeder die Daten in die BI-Lösung ein, deren bestehende Präsentationsschicht die Visualisierung übernimmt. Unternehmen erhalten so Reporte aus einer Hand.

Der netmind BI Feeder sammelt Nutzerinformationen über Website Besucher und aggregiert sie zu einem für BI-Systeme universell lesbaren Format. Die Informationen werden mit weiteren Zahlen wie Gewinn, Umsatz, Return on Investment angereichert und anschließend für Reports und Analysen genutzt.

Die direkte Kopplung von Webanalyse-Daten an bestehende BI-Systeme ermöglicht es, Berichte ad hoc zu erstellen und diese in Echtzeit und ohne aufwendige Datenmigration in der gewohnten Applikation abzurufen. Unternehmen benötigen für die Analyse ihrer Websites keine separate Lösung mehr, da alle Informationen im BI Tool abgebildet werden. Indem der Kostenaufwand für das Webcontrolling sinkt, sinkt auch die Total Cost of Ownership.

Fazit

BI soll dem Unternehmen alle Informationen an die Hand geben, strategische und operative Entscheidungen zu treffen. Doch ist das Internet ein wesentlicher Teil des Geschäfts, so laufen viele Informationen in einer Webanalyse-Lösung zusammen. Dadurch entstehen zwei Informationspools. Für Unternehmen, die dennoch eine vollständige Datenbasis anstreben, entsteht ein erhöhter Aufwand für das nachträgliche Zusammenführen der Daten. Bietet eine Software hingegen eine Schnittstelle zur Verbindung mit der BI-Lösung, lassen sich alle Informationen schnell und einfach in einem Pool zusammenfassen. So sinken die Kosten, und auf Basis des entstandenen, umfassenden Bildes lassen sich mit einer besseren Grundlage gute Entscheidungen treffen.

Die Autorin

Susanne Köhler ist Gründerin und Geschäftsführerin des Esslinger Webanalyse-Spezialisten Mindlab Solutions. (Archiv: Vogel Business Media)

Susanne Köhler ist Gründerin und Geschäftsführerin des Esslinger Webanalyse-Spezialisten Mindlab Solutions.

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