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Gartner hat im letzten ECM-Bericht die Lösung Alfresco als „visionär“ bezeichnet. Die Begründung war, dass sich mit dieser Lösung die eingangs beschriebenen Anforderungen mit einem einzigen System lösen lassen, da das Dokumentenmanagement sowohl in der Cloud als auch on-premise angeboten wird.
Hybrid-Synchronisation
Über die Hybrid-Synchronisation können Unternehmen ihre Daten aus der Cloud in das eigene Rechenzentrum automatisch synchronisieren. Gleichwohl können lokale Daten – soweit gewünscht – direkt in die Cloud synchronisiert werden (inklusive Berechtigungen).
Der Vorteil? Bei der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und externen Mitarbeitern ist eine technische Trennung umgesetzt, die neben weniger Aufwand im eigenen Rechenzentrum auch Mehrwerte beim Thema Sicherheit bietet: Angriffe auf geschäftskritische Daten sind in der Cloud nicht wirklich realisierbar, weil sie erst gar nicht synchronisiert werden.
Darüber hinaus können Systeme wie Alfresco Schnittstellen bereitstellen, mit denen ein Unternehmen eine private Cloud aufbauen kann, die sich auch nur im eigenen Rechenzentrum betreiben lässt. Der Unterschied zur Hybrid-Lösung liegt klar auf der Hand: während im Hybrid-Modus vor allem weniger Aufwände und Kosten bei der Verwaltung der Infrastruktur anfallen, müssen bei der kompletten privaten Cloud-Lösung auch zusätzliche Server für den öffentlichen Zugriff bereitgestellt werden.

* Der Kommentator Brian Kurbjuhn ist Head of Enterprise Content Management/Portals für die IT-Novum GmbH.
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