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Langfristig gesehen ergänzen sich Cloud und SOA
Hoch komponentisierte Anwendungen mit Elementen, die sich automatisch registrieren, passen perfekt zur Anwendervision eines elastischen Cloud-Ressourcen-Pools. Sie erleichtern außerdem das Load-Balancing und Failover zwischen Private Cloud-Elementen oder zwischen einer Private Cloud und dem Rechenzentrum. Tatsächlich argumentieren viele Anwender, dass um alle Vorzüge einer Cloud-Architektur, sprich Plug-and-play sowie ein voll flexibles, selbstzuteilendes Anwendungs- und Ausführungs-Framework zu nutzen, eine SOA-Software notwendig ist.
Indem die Branche dazu tendiert, SOA für komplexe Software-Lösungen zu adaptieren, dürften zukünftige Anwendungen eher noch mehr SOA-konform werden. Dies macht sie zu perfekten Kandidaten für eine flexible, elastische Hybrid Cloud.
Service-Provider sehen bereits den Wert der Verbindung von Cloud und SOA. Ein bedeutender europäischer Carrier, der Cloud Services anbietet, fordert SOA-Expertise als Anforderung für den CTO-Status von Mitarbeitern. Unternehmen stimmen damit überein, indem sie beginnen, sich mit einem Private Cloud-Modell anzufreunden, das mehr auf die Schaffung eines flexiblen Frameworks fokussiert ist, welches es erlaubt, die eigene IT mit gehosteten Public Cloud Services zu vermischen. Zehn Jahre nach seiner Vorstellung könnte SOA erfolgreich werden - in der Cloud.
* Tom Nolle ist Präsident der CIMI Corporation, einem seit 1982 auf Telekommunikation und Data Communication spezialisierten Strategieberatungsunternehmen.
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