Mehr Effizienz bei der Arbeit durch IT-Konsumerisierung

So sieht Enterprise Mobility von morgen aus

| Autor / Redakteur: Dr. Berit Bettina Schubert* / Elke Witmer-Goßner

Privat genutzte Tools bestimmen zunehmend den mobilen Berufsalltag – von Videoconferencing bis Social-Media-Networking –, begünstigt durch unternehmensweite Highspeed-Verfügbarkeit, sichere Datennutzung und HTML 5.
Privat genutzte Tools bestimmen zunehmend den mobilen Berufsalltag – von Videoconferencing bis Social-Media-Networking –, begünstigt durch unternehmensweite Highspeed-Verfügbarkeit, sichere Datennutzung und HTML 5. (Bild: Diego Cervo, Fotolia)

Mobile Business ist für die meisten Unternehmen nichts Neues. Seit Jahren setzen sie alles daran, Außendienst-, Service- und mobile Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen, indem diese auch von unterwegs miteinander nahtlos kommunizieren und auf wichtige Informationen schnell zugreifen können.

Das ist in Zeiten internetfähiger Smartphones und Tablets einfacher und kostengünstiger als je zuvor. Der Consumerization-Trend macht der Enterprise Mobility zusätzlich Dampf. Somit wird der Endanwender zum Entscheidungsträger Nummer eins: Immer häufiger geben die Mitarbeiter selbst vor, welche Geräte und Programme sie an ihrem Arbeitsplatz nutzen wollen. Dabei orientieren sie sich stark an ihrem Privatgebrauch. Durch Anwendungen wie Skype und FaceTime ist Videotelefonie so einfach, dass die Mitarbeiter diese Form des Kontakts auch mit Kollegen und Kunden bevorzugen. Kostengünstige Videoconferencing-Tools fördern in diesem Sinne zudem die Effizienz der Teamarbeit und damit die Produktivität des Unternehmens.

Neben den Videokonferenzen ist längst auch Social-Media-Networking mobil geworden. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Nutzer, die täglich soziale Netzwerke über ihre mobilen Endgeräte nutzen, um 67 Prozent (Quelle: Studie von comScore). Während die meisten User diese noch über Webbrowser aufrufen, gewinnen auch die Social-Media-Apps weiter an Bedeutung. Hier hat sich die Zahl ihrer Anwender sogar verdoppelt. Die Prognose: Knapp 26 Prozent der mobilen User wollen soziale Netzwerke in Zukunft noch häufiger mobil nutzen. Daher springen viele Arbeitgeber bereits auf den Zug auf und stellen ihren Mitarbeitern umfassende soziale Unternehmensnetzwerke zur Verfügung.

Vor allem die interne Kommunikation profitiert gehörig davon: Vieles lässt sich über die Netzwerke wesentlich schneller klären, als über herkömmlichen E-Mail-Kontakt - gerade, wenn die Kollegen mobil arbeiten. Dank der nahezu flächendeckenden WLAN-Verfügbarkeit können Arbeitnehmer fast von überall aus effizient tätig sein. Viele Mobilfunkdienste erweitern ihre Angebote derzeit auf 4G-Technologien; diese sind zum Teil so schnell, dass auch High-Definition-Videokonferenzen für mehrere Teilnehmer reibungslos möglich sind. Da mobile Endgeräte in Zukunft außerdem sensibel auf Anwendungen und Inhalte reagieren werden, finden Arbeitnehmer nicht nur automatisch das kostengünstigste Netz, sondern je nach Bedarf auch den schnellsten Modus.

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