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Windcloud Backup Bulli Schwer gepanzert in die Cloud

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Backup in der Cloud ist eine feine Sache. Doch für die Migration sind nur manche Datenmengen zu groß, dass sich die Daten selbst durch eine 1-Gbit-Standleitung wie das berühmte Kamel durch’s Nadelöhr zwängen müssten.

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Mit dem „Backup Bulli“ ziehen große Datenmengen in die Cloud um.
Mit dem „Backup Bulli“ ziehen große Datenmengen in die Cloud um.
(Bild: Windcloud)

Für die schwergewichtige Datenmigration, wofür in Deutschland die nötige Glasfaser-Infrastruktur beim Endkunden, insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen, fehlt, bietet der Datacenter-Betreiber Windcloud GmbH deshalb einen besonderen Service an: In einem ursprünglich als Geldtransporter genutzten Fahrzeug sind Storage-Server installiert, mit denen verschiedene Raids und Verschlüsselungen abgebildet und die Daten somit sicher und schnell per Straße ins Rechenzentrum transferiert werden können. Der „Backup Bulli“ fasst bis zu 5 Petabyte an Daten.

Beim dem Fahrzeug handelt es sich um einen speziell ausgestatteten VW-Bus, der gepanzert ist und im Inneren bis zu 24 Höheneinheiten an Storage Servern aufnehmen kann. Ein Top-of-the-Rack-Switch verteilt die Daten auf die Server und verfügt über Uplinks bis 100Gbit/s. Bewegungen des Backup Bullies bis zu Windclouds nachhaltigem Rechenzentrum im Norden Deutschlands können verfolgt werden.

Windcloud stellt einen Fahrer bzw. Techniker, um die Daten sicher und schnell zu transferieren. Neben dem schnellen Transfer wird auch die Sicherheit gewährleistet. Mit dem eigenen Fahrzeug bietet der Cloudhost einen Gefahrenübergang ab Kundengelände bis zum Rechenzentrum in Braderup. Das Angebot startet ab 320 Euro plus km Pauschale.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de