Welche Rolle spielt SAP für die eigene KI-Strategie?
Künstliche Intelligenz im S/4HANA-Umfeld

Von Thomas Joos 7 min Lesedauer

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SAP treibt KI-Funktionen im S/4HANA-Ökosystem über Joule, Embedded AI und BTP-Services voran und koppelt das Programm an neue Datenplattformen. Der praktische Nutzen hängt an Datenarchitektur, Governance, Kostenmodell und der Fähigkeit, Use Cases ohne Tool-Silos in operative Prozesse zu überführen.

Mit der richtigen Architektur und Governance entwickelt sich aus S/4HANA ein operativer Daten- und Prozesskern, an den ML-Modelle und GenAI-Funktionen konsistent anbinden und messbare Automatisierung in Finance, Supply Chain, Produktion und Service liefern.(Bild: ©  xymbolino - stock.adobe.com)
Mit der richtigen Architektur und Governance entwickelt sich aus S/4HANA ein operativer Daten- und Prozesskern, an den ML-Modelle und GenAI-Funktionen konsistent anbinden und messbare Automatisierung in Finance, Supply Chain, Produktion und Service liefern.
(Bild: © xymbolino - stock.adobe.com)

SAP bündelt künstliche Intelligenz (KI) im Umfeld von Geschäftsprozessen unter dem Dachbegriff SAP Business AI und trennt funktional zwischen Joule als Assistenzschicht, Embedded AI als fest integrierte Funktionsbausteine in Anwendungen und einer Foundation-Schicht auf SAP BTP für kundenspezifische Szenarien.

Embedded AI zielt auf vorgegebene Prozessschritte, die sich aktivieren lassen und ohne eigenes Modelltraining arbeiten. Joule wirkt als Interaktions- und Orchestrierungsschicht, die natürliche Sprache in Navigation, Filter und Transaktionen übersetzt. Die Foundation-Schicht auf BTP adressiert den Teil, der über Standardfunktionen hinausgeht, mit Modellbetrieb, MLOps, Integration externer Modelle und eigenen Endpunkten für Inferenz.