Versionierung, ODF-Viewer und neue API in Community-Edition OwnCloud verschlüsselt Daten auf Server

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit Version 4 liefert ownCloud längst versprochene Funktionen sowie Versionierung, ODF-Viewer, Drag & Drop, Verschlüsselung, neues API und erweiterte Kalenderfunktionen.

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OwnCloud 4 beinhaltet eine experimentelle Anbindung für externe Dateisysteme, wie Dropbox, FTP-Server oder Google Drive.
OwnCloud 4 beinhaltet eine experimentelle Anbindung für externe Dateisysteme, wie Dropbox, FTP-Server oder Google Drive.

Bereits in der Vergangenheit warb ownCloud damit, dass sich die gleichnamige File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software mit verschiedensten Cloudspeichern verbinden könne – jetzt löst der Hersteller dieses Versprechen zusehends ein. Konnten bislang im Betriebssystem mountbare Speicher genutzt werden, beinhaltet die aktuelle Community-Version 4 eine noch als experimentell bezeichnete Anbindung für externe Dateisysteme, wie Dropbox, FTP-Server oder Google Drive. Für den produktiven Einsatz wird sich die Funktion aber voraussichtlich erst in einigen Monaten eignen.

Zusätzlich verspricht der Anbieter mit ownCloud 4 eine Fülle weiterer Leistungsmerkmale. So helfe eine Versionierung dabei, ältere Dateiversionen wiederherzustellen. Auf ownCloud-Servern abgelegte Daten sollen sich jetzt zudem verschlüsseln lassen – bislang wurde lediglich die Verbindung zwischen Client und Server per SSL geschützt.

Für mehr Bedienkomfort dürfte die implementierte "Drag & Drop"-Funktion sorgen. Anwender können Dateien damit direkt vom Desktop in den Software- oder Browser-Client von ownCloud ziehen. Des Weiteren liefert ownCloud einen Dateibetrachter für das Open Document Format (ODF).

Teams erhalten mit der aktuellen ownCloud-Version erweiterte Collaborationtools. So lassen sich nun auch öffentliche Kalender synchronisieren. Darüber hinaus verspricht der Anbieter ein neues Plug-In für die Aufgabenverwaltung sowie Verbesserungen bei Fotogalerie, Performance und Installation von Plug-Ins.

Zu ownCloud 4 gehört außerdem eine neue API, mit der Entwickler Programme für ownCloud deutlich einfacher erstellen sollen als bisher.

Die Community-Edition von ownCloud 4 gibt es ab sofort als kostenlosen Download. Eine stabile Version des kostenpflichtigen Pendants für den Unternehmenseinsatz soll in circa drei Wochen folgen.

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