Frischer Wind für das Enterprise Content Management

OpenText Agenda 2020 weist den Weg zum digitalen Unternehmen

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Zur OpenText Innovation Tour 2014 in München informierte DACH-Chef Roger Illing rund 800 Kunden und Partner über Herausforderungen und Chancen der globalen Digitalisierung und der digitalen Transformation.
Zur OpenText Innovation Tour 2014 in München informierte DACH-Chef Roger Illing rund 800 Kunden und Partner über Herausforderungen und Chancen der globalen Digitalisierung und der digitalen Transformation. (Bild: OpenText)

Mit über 800 Teilnehmern ist es die wohl größte Veranstaltung zum Enterprise Information Management (EIM) in Deutschland. Die OpenText Innovation Tour 2014 lieferte in diesem Jahr Unternehmen aller Branchen die Vorlage, wie sie die Ressource Information effizient für ihren Geschäftserfolg nutzen und die Transformation zum „digitalen Unternehmen“ meistern können.

Der EIM-Spezialist OpenText hat hierfür mit der „Agenda 2020“ eine strategische und auf Best Practices basierende Roadmap entwickelt, die den Teilnehmern der Kunden- und Partnerkonferenz unter anderem auch in München vorgestellt und erklärt wurde. Die OpenText Agenda 2020 soll Wege aufzeigen, wie Unternehmen die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung in einem immer schnelleren und agileren Geschäfts- und Wettbewerbsumfeld adressieren können.

Information ist der neue Produktionsfaktor

Nach der Wirtschaftskrise 2008 mussten CEOs in Unternehmen lernen, dass sie nur durch Investitionen auch in neue IT-Technik das Wachstum wieder ankurbeln konnten. Neue digitale Technologien haben aber inzwischen die Anforderungen verschärft, von einer „digital disruption“ ist die Rede, die nur mit einer ausgefeilten digitalen Transformationsstrategie zu bewältigen ist. Deutlichstes Kennzeichen: Die Art und Weise, wie Konsumenten und Unternehmen über neue Vertriebskanäle und Lieferketten Produkte und Dienstleistungen kaufen, hat sich spürbar verändert. Daher müssen nun alle Informationen und Daten, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens, aber auch darüber hinaus durch neue Informationsumgebungen, wie soziale Netzwerke oder Videoplattformen, auflaufen, in diesen Transformationsprozess integriert werden. Ebenso neue Technologien wie beispielsweise 3D-Druck oder Wearables, die ebenfalls weiter zusammenwachsen werden.

Veränderte Geschäftskultur

Die bisher vorherrschende Abgrenzung zwischen Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten verwischt also. Damit wird das Informationsmanagement immer anspruchsvoller. Der Analyst Alan Pelz-Sharpe, Forschungsleiter Social Business bei 451 Research, formuliert daher folgende Regel: „In Zukunft werden die Unternehmen erfolgreich sein, welche die beste Balance zwischen den immer kleinteiliger werdenden Anforderungen ihrer Zielgruppen und der Kontrolle darüber finden.“ OpenText will mit einem „ganzheitlichen Enterprise Information Management“ Unternehmen dabei unterstützen, sich diesen Herausforderungen zu stellen, indem sie die digitale Transformation ihrer Geschäftsmodelle und -Prozesse vorantreiben können.

Wenn Unternehmen und ihr Management jetzt Strategien entwickeln, wie sie ihre Informationen zukünftig managen und für die digitale Transformation nutzbar machen wollen, fällt der IT-Abteilung dabei eine entscheidende Rolle zu. Gefragt ist der strategisch denkende CIO, der mehr also je zuvor neben den IT-technischen Fragestellungen die Anforderungen der Fachabteilungen erkennen und verstehen muss. Der Erfolg eines solchen Projektes wird nämlich im Wesentlichen davon abhängen, wie gut sich die verfügbaren Informationen für die Fachabteilungen bereitstellen und gewinnbringend für deren Ziele einsetzen lassen. Das erfordert ein ganzheitliches Informationsmanagement, das Informationssilos über alle Abteilungs- und Anwendungsgrenzen hinweg aufbricht – egal, ob diese in der Cloud oder auf den eigenen Servern liegen.

Gefragt: der strategische CIO

„Der CIO wird seine strategische Führungsrolle innerhalb des Managements weiter ausbauen. Er versorgt das gesamte Unternehmen mit den notwendigen Informationen und Technologien, um Innovationen zu entwickeln und damit Umsätze und Wachstum zu steigern“, weiß niemand besser als Patrick Harper, selbst Chief Information Officer bei OpenText. Der strategische CIO müsse eine Vorgehensweise für das Informationsmanagement formulieren. „Sie muss das Unternehmen in die Lage versetzen, schneller am Markt zu agieren und Umsätze zu generieren. Gleichzeitig sind die Kundenzufriedenheit zu steigern und Sicherheits- sowie Governance-Risiken zu minimieren“, erklärt Harper.

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