Cloud-ERP von Microsoft

Microsoft Dynamics AX7 wird konkret

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„AX7 arbeitet eng mit Dynamics CRM zusammen“, sagt Werner Rosner, Sales Director Dynamics Microsoft Deutschland. Die Integration mit Dynamics CRM erfolgt über REST-APIs, also die übliche Webservice-Technik, bei der XML-Dokumente ausgetauscht werden. „Es handelt sich um die gleiche technologische Plattform“, so Rosner. „Die Integration erfolgt über die Microsoft-Tools und Technologie, zum Teil also über den SQL Server und Biztalk.“

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Es werde aber weiterhin einen Abgleich der Stammdaten geben müssen, weil beide Systeme einen eigenen Stammdatenbestand haben. Dabei ist es wichtig, dass Tabellen von Stammdaten-Datenbanken exakt gemappt werden. „Die Logik für den Abgleich wird aber von uns out-of-the-box von der ERP-Seite aus mitgeliefert“, versichert Rosner. Hier kämen Standard-Schnittstellen wie ODBC zum Einsatz. „Wir können beweisen, dass die ERP-Plattform unabhängig ist und wir können die Applikationen miteinander verbinden.“ Rosner rechnet sich bei CRM auch in einem vorwiegenden SAP-Markt wie Deutschland gute Vertriebschancen aus.

Startschuss im nächsten Jahr

Der Start erfolgt im ersten Quartal 2016 gleichzeitig in 40 Sprachen, darunter Deutsch. Das Preismodell ist noch nicht verlautbart. Der monatliche Preis für die Nutzung setzt sich aus drei Komponenten zusammen: AX7-Lizenzpreis, pauschale Nutzung der Azure-Infrastruktur und dem Umfang der Nutzung der AX-Funktionalität abhängig von der Rolle des Mitarbeiters. Nach Angaben von Microsoft benötigt die Bereitstellung eines AX7-Test- oder Entwicklungssystems aus Azure lediglich zwei Stunden. Hinzu kommt dann gegebenenfalls noch die Zeit für das Zuspielen der Partnerlösungen, wie sie etwa auf dem Azure-Marktplatz angeboten werden.

Eine Hybrid-Installation ist ab Releasestand 2 ebenfalls realisierbar. Es sei möglich, nur AX7-Daten auf Azure zu halten, die wertvolle Intellectual Property jedoch im eigenen Haus. Dabei ist für deutsche Kunden besonders der Speicherort wichtig. Der Standort des Rechenzentrums kann vom Kunden selbst festgelegt werden, in Europa sind das aktuell Amsterdam und Dublin – mit einem Ausbau der europäischen Standorte ist aber zu rechnen, schon im Herbst 2014 kündigte der damalige Deutschland-Chef Christian Illek einen deutschen Rechenzentrumsstandort an. „Die Microsoft-Rechenzentren sind nach ISO 27001 und 27018 zertifiziert und Microsoft verwendet die EU-Model-Clauses und stellt über die Zusammenarbeit mit der Artikel 29 Gruppe sicher, dass personenbezogene Daten von EU-Kunden weltweit datenschutz-konform transferiert werden können“, so Frank Naujoks.

Da in jedem Fall die Partner eine zentrale Rolle bei der Einführung und bei den Updates spielen, sollte der Kunde auf die Kompetenz seines Partners zurückgreifen. Upgrades sollen künftig stark vereinfach ablaufen können. Die Partner will Microsoft mit einem wesentlich vergrößerten Angebot von online bereitgestellten Dynamics Lifecycle Services (LCS) versorgen. Noch im Dezember stellt Microsoft seinen Kunden und Partnern eine öffentliche Preview zur Verfügung, so eine aktuelle Meldung des Konzerns.

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