Soziale Netzwerke und Internet der Dinge – immer wichtiger für Marketer

Marketingabteilung wird vom Kostenfaktor zum Umsatztreiber

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Eine Studie von Economist Intelligence Unit, die im Auftrag von Marketo durchgeführt wurde, hat das Marketing der Zukunft beleuchtet.
Eine Studie von Economist Intelligence Unit, die im Auftrag von Marketo durchgeführt wurde, hat das Marketing der Zukunft beleuchtet. (Bild: Marketo / Economist Intelligence Unit)

478 Marketing-Profis wurden für eine Studie von Economist Intelligence Unit nach Ihren Zukunftsvisionen befragt. Ein Resultat: Marketingorganisationen stehen vor großen Veränderungen und müssen sich neuen Technologien stellen.

Was denken Marketing-Profis über die Zukunft des Marketings? Dieser Frage sollte eine Studie nachgehen, die im Auftrag von Marketo von Economist Intelligence Unit durchgeführt wurde. Insgesamt wurden für die globale Studie 478 leitende Marketingverantwortliche und Marketing Officers aus Nordamerika (33 Prozent), Europa (30 Prozent), Asien (28 Prozent) sowie Afrika und Lateinamerika (zusammen 9 Prozent) befragt. Ziel dieser Studie war es unter anderem, die Effekte auf Marketingverantwortliche durch neue Technologien zu beleuchten. Außerdem wollte Marketo herausfinden, wie Marketingabteilungen Unternehmensstrategien beeinflussen können und sollten.

Falsche Wahrnehmung

80 Prozent der befragten Marketing-Profis gehen davon aus, dass sich ihre Branche einer tief greifenden Anpassung unterziehen muss, um sowohl den gewachsenen Kundenanforderungen als auch mit neuen Technologien wie sozialen Netzwerken oder dem Internet der Dinge mithalten zu können. 68 Prozent der befragten Marketer sagen, dass ihre Abteilung aktuell im Unternehmen als Kostenfaktor wahrgenommen wird. Ein Großteil der Marketing-Profis geht aber davon aus, dass sich dieser Eindruck in drei bis fünf Jahren ändern wird. Laut Studie sollen Marketingabteilung in Zukunft in vier von fünf Unternehmen als Umsatztreiber und nicht mehr als Kostenfaktor wahrgenommen werden.

Kommunikationspartner

Außerdem geht ein großer Teil der Marketer davon aus, dass in den nächsten drei Jahren das Marketing für den Kunden zu einem wichtigen Kommunikationspartner wird. Laut der Studie von Economist Intelligence Unit glauben knapp 75 Prozent der befragten Marketing-Proifs, dass die Steuerung der Customer Journey in Zukunft in den Händen der Marketer liegen wird. Ein weiterer Punkt, den die Studie ans Tageslicht gefördert hat: Ein wichtiger Baustein für den Erfolg von Marketingaktionen ist die regelmäßige und vor allem direkte Interaktion mit dem Kunden. Einen Grund für diese Theorie sieht die Studie darin, dass wenn sich ein Unternehmen aktiv um einen Kunden kümmert, dieser auch regelmäßig zurückkehrt.

Digitaler Wandel

Laut Studie werden Unternehmen in den kommenden Jahren vor allem in digitales Marketing und Datenanalyse investiert. Die Investitionspläne der befragten Marketingverantwortlichen zeigen gleichermaßen die Dominanz als auch die Fragmentierung der digitalen Kanäle. Drei der vier meistgenannten Investitionen zielen auf die Kundenansprache über Kanäle wie beispielsweise soziale Netzwerke, mobile Endgeräte sowie der altbewährten E-Mail. Außerdem sagen mehr als die Hälfte der Marketer, die an der Studie teilgenommen haben, dass das Internet der Dinge das Marketing bis 2020 revolutionieren wird. Fast die gleiche Anzahl sieht die mobile Echtzeit-Personalisierung als relevanteste Zukunftstechnologie.

Marketing verantwortlich für Kundenkommunikation

„Das Marketing unterliegt gerade einem tief gehenden Wandel: Marketingverantwortliche erwerben in kürzester Zeit technologisches Know-how und Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, die gesamte Kundenbeziehung zu steuern“, sagt Sanjay Dholakia, Chief Marketing Officer bei Marketo. „Drei von vier Marketingverantwortlichen sagen, dass sie in den nächsten drei bis fünf Jahren hauptverantwortlich für die gesamte Kundenkommunikation sein werden. Dies bedeutet, dass Marketing zukünftig von zentraler Bedeutung für die Generierung von Umsatz und bei der Festlegung der Unternehmensstrategie sein wird. Damit Marketingverantwortliche diesen Schritt nach vorne gehen und erfolgreich mit dem Kunden interagieren können, müssen sie den Nutzen von Software für digitales Marketing erkennen und annehmen.“

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