Nutanix hat zum EMEA Virtual Database Summit 2022 geladen und präsentierte ausführliche Einblicke in die Arbeit mit Datenbanken, die angesichts der immensen Datenflut immer kritischer wird. Neueste Entwicklungen scheinen eine zentrale und leichtere Verwaltung von Datenbanken unumgänglich zu machen.
(Bild: Nutanix)
Das Datenwachstum ist überwältigend: Jeden Tag werden laut IDC mehr als 2,5 Quintillionen – das ist eine Eins mit 30 Nullen – Bytes an Daten erzeugt, die weltweite Datenmenge soll bis 2025 um 61 Prozent auf 175 Zettabyte – das ist eine Milliarde Terabytes – ansteigen. Zur Beherrschung dieser Datenbankexplosion werden Datenbanken immer wichtiger. Und immer mehr. Tatsächlich geht die Zahl der verschiedenen Angebote in die Hunderte, womöglich Tausende. Im Einsatz sind mehrere Millionen.
Viele Unternehmen haben aufgrund der Größe und Vielfalt ihrer Datenbankflotten Probleme, sie in großem Maßstab zu verwalten. Diese Probleme werden durch verschiedene Verwaltungskonsolen und Tools für Datenbanken wie Microsoft SQL Server, Oracle, PostgreSQL, MySQL und MongoDB weiter vergrößert. Hinzu kommen die unterschiedlichen Bereitstellungsumgebungen: On-Premises, Private, Public, Hybrid oder Multi-Cloud. Dabei müssen die Datenbankadministratoren (DBA) die Verwaltung kritischer Datenbanken mit den Anforderungen von Entwicklungsteams in Einklang zu bringen. Für sie wäre es sicher schön, wenn sie Ihren gesamten Datenbankbestand unter einer zentralen Managementebene konsolidieren und verwalten könnten.
Nutanix lud zum EMEA Virtual Database Summit 2022
Diese Thematik standen im Mittelpunkt des Nutanix EMEA Virtual Database Summit 2022. Die Agenda sah sieben Redner mit jeweils sieben Minuten Redezeit vor. Zu den Rednern gehörten allen voran Bernard Marr, Futurist und Vordenker in den Bereichen Wirtschaft und Technologie, sowie Sally Eaves, CTO, und Steven Goddard, Senior Director of Programs, beide von Nutanix. Sie unterhielten sich u.a. mit und über Phil Goodwin, Research VP bei IDC, Paolo Bussetti Technical Operator von SOGEI, und Keith White, EVP & GM für HPE GreenLake.
Die Keynotes hörten auf Namen wie „Reimagining Database Deployment and Management in a Hybrid Multicloud World“, „Cloud as an Operating Model for your Databases“ oder „Database-as-a-Service Reimagined: DBaaS On-Premise“ – es ging also klar darum, die Cloud als Betriebsmodell für Datenbanken zu definieren. Sie diene als Basis für Verfahren, die die Bereitstellung und Verwaltung so ummodeln können, dass Effizienz, Verfügbarkeit und Leistung deutlich optimiert werden. Kurz: Eine Management-Plattform wäre enorm hilfreich, so Tobias Ternstrom von Nutanix. Dazu aber später mehr.
Die Hybrid Multi Cloud stand im Mittelpunkt des Nutanix EMEA Virtual Database Summit 2022.
(Bild: Müller)
IDC: Datenbankverwaltung muss sich neu erfinden
Die einleitende Keynote kam von Phil Goodwin, Research VP bei IDC. Er machte mit Berufung auf eine Untersuchung in Auftrag von Intel und Nutanix klar, dass der aktuelle Umgang mit Datenbanken ein echtes IT-Problem darstellt: 73 Prozent der von ihm 2021 befragten Unternehmen haben unterschiedliche Datenbankverwaltungsprozesse für On-Premises- und Cloud-Bereitstellungen.
Dieser Zustand bedürfe schnellsten Abhilfe, so Goodwin. „Mit der Einführung von Cloud und Containern stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Eine stärker verteilte Architektur erhöht die Komplexität und die Datenausbreitung“, sagte der Analyst. „Um diese Hürden zu meistern, muss sich die nächste Generation des Datenmanagements zu etwas entwickeln, das sicherer, intelligenter und offener ist als traditionelle Verfahren. Sie wird ausgetretene Pfade verlassen müssen, um sich den Datenherausforderungen einer stärker verteilten, Cloud-zentrierten Welt zu stellen.“
Weitere Keynotes
Auf Goodwin folgte Keith White, EVP & GM für HPE GreenLake. Er berichtete von den Erfahrungen einer bereits vor rund einem Jahr gestarteten Kooperation von Nutanix mit HPE, bei der der Nutanix Database Service (NDS) as-a-Service über HPE Greenlake angeboten wird. Er zeigte sich begeistert, nicht zuletzt man damit Datenbanken nach dem „Pay-as-you-go“-Prinzip bereitstellen und verwalten könne.
Keith White, EVP & GM für HPE GreenLake
(Bild: Müller)
Daniel Westermann, erfahrener Datenbankexperte und Berater bei dbi-Services, brach anschließend eine Lanze für Open Source und gab Tipps, für die Auswahl der entsprechenden Datenbank und wie man die Open-Source-Community für den Support nutzen könne.
Daniel Westermann ist Datenbankexperte und Berater bei dbi-Services.
(Bild: Müller)
Die Cloud ist für den Betrieb von Datenbanken mittlerweile unumgänglich
Den neuen Datenherausforderungen könne man nur mit der Cloud begegnen, zeigte sich Matt Kimball, Sr. Datacenter Analyst bei Moor Insights, überzeugt. „Alles im Rechenzentrum wird ‚cloudifiziert‘. Alles bewegt sich zu einem ‚as-a-Service‘-Modell hin, weil die Einfachheit und Kosteneinsparungen, die Unternehmen durch die Public Cloud erleben, überzeugend sind.“ Zu den „am niedrigsten hängenden Früchten“ der „Cloudifizierung“ zählten Datenbankdienste.
Stand: 08.12.2025
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Matt Kimball, Sr. Datacenter Analyst bei Moor Insights
(Bild: Müller)
Dabei gebe es allerdings einige ernsthafte Probleme: Zunächst einmal sei da die „schiere Verbreitung von Datenbank- und Datenbankinstanzen“, die in Unternehmen eingesetzt werden. Genau kann man es nicht sagen, aber ich schätze, dass die durchschnittliche Anzahl der aktiven Datenbanken im Unternehmen in die Hunderte geht.“
Er gibt auch Beispiele dafür: „MySQL ist eine sehr beliebte Datenbank auf Abteilungsebene und treibt die Funktionen auf Unternehmensebene voran. Oracle, PostgreSQL und Microsoft SQL Server dominieren das Unternehmenssegment für strukturiertes Datenmanagement. Dies sind vier verschiedene Datenbankverteilungen mit unterschiedlichen Steuerungsebenen und Verwaltungszeitplänen, wie Backup, Patching, Kapazitätsplanung, usw.“
Darüber hinaus habe der Siegeszug von DevOps „und den etwas disaggregierten IT-Abläufen in der Business Unit“ zu einem weniger regulierten IT-Betrieb geführt. „Die Verwaltung von Datenbankvorgängen über ein vollständig zentralisiertes Team und in einer vollständig zentralisierten Umgebung ist daher eine Herausforderung“, so Kimball.
Nutanix Database Service
Diese und andere Herausforderungen nehme der Nutanix Database Service (NDB), bis vor kurzem bekannt als Era, an. Die Datenbank-Operations-Management-Plattform ermögliche es IT-Teams, große Mengen an Datenbanken über eine einzige Konsole und API einfach zu verwalten. Die Datenbankbereitstellung erfolge um 97 Prozent (!) schneller als bei herkömmlichen Methoden, und der Speicherbedarf für Datenbankkopien und Backups lasse sich um 60 Prozent reduzieren.
„Aus betrieblicher Sicht gefällt mir die Idee, eine einzige Schnittstelle für all meine Datenbanken zu haben“, so Kimball. „Und ich mag die Tatsache, dass dadurch alle Daten in einem Rechenzentrum unter Kontrolle behalten werden.“
Das Fazit des Analysten: „Egal ob Sie den Datenbankbetrieb modernisieren, Datenbanken konsolidieren, DBaaS anbieten, interne Entwicklungszyklen beschleunigen oder die Leistung kritischer Anwendungen verbessern wollen – Era konsolidiert getrennte Workloads in einer einzigen, vereinfachten Verwaltungsplattform, mit der Sie Datenbanken mit nur wenigen Klicks bereitstellen, klonen, patchen, aktualisieren und sichern können.“
Nutanix bietet einen Test-Drive
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie sich mit Nutanix Datenbanken hosten lassen. Am wärmsten empfiehlt Nutanix jedoch – analog zu Kimball – den NDB. Admins könnten damit ihre eigene DBaaS-Lösung bereitstellen und dafür sorgen, dass neue und vorhandene Datenbanken den Unternehmensrichtlinien für Backup und Recovery, Disaster Recovery und Skalierung entsprechen.
Nutanix bietet Admins einen Test-Drive der Lösung an: Bereitstellung, Klonen, Patchen, Sichern und Wiederherstellen von einer einzigen Oberfläche aus soll mit wenigen Klicks und in wenigen Minuten machbar sein.