Studie von Pegasystems

Keine Angst vor dem Kollegen Maschine

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Pegasystems hat sich in einer Studie mit intelligenten Maschinen befasst.
Pegasystems hat sich in einer Studie mit intelligenten Maschinen befasst. (Bild: Pegasystems)

Eine aktuelle Studie von Pegasystems zeigt, dass Führungskräfte keine Berührungsängste bezüglich Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierungslösungen am Arbeitsplatz haben.

Pegasystems, Anbieter von Software für Vertrieb, Marketing, Service und Operations, befragte weltweit 845 Führungskräfte aus verschiedenen Wirtschaftssektoren zu ihren Ansichten über die zunehmende Bedeutung von KI und Automatisierung. Dabei zeigte sich, dass die häufig kolportierte Angst vor dem Arbeitsplatzverlust in Folge des Einsatzes intelligenter Maschinen so nicht zutrifft.

88 Prozent der Befragten sehen die Einführung intelligenter Maschinen als Kollegen am Arbeitsplatz positiv. Etwa zwei Drittel (69 Prozent) erwarten, dass der Begriff „Arbeitskraft“ künftig auch derartige Maschinen umfassen wird, die ihrerseits von Menschen gesteuert werden. 70 Prozent glauben, dass KI-Systeme innerhalb von 20 Jahren menschliche Arbeitskräfte in administrativen Rollen ersetzen werden. Allerdings gehen auch 69 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass durch Automatisierung manueller Prozesse mehr menschliche Ressourcen für andere Geschäftsbereiche frei werden.

Vorteile dank KI

Die Studie zeigt auch eine Reihe von Vorteilen der Zusammenarbeit von Menschen mit intelligenten Maschinen auf. So können Mitarbeiter durch Automatisierung in Zukunft anspruchsvollere oder abwechslungsreichere Aufgaben übernehmen (69 Prozent). Dies gilt insbesondere für Angestellte im Kundenkontakt, da Routineaufgaben von KI-getriebenen Systemen abgewickelt werden.

Zudem denken 64 Prozent der Befragten, dass KI die Selbstständigkeit der Mitarbeiter erhöht. Daher werden auch künftig Menschen eine wichtige Rolle in Jobs spielen, die emotionale Intelligenz, Urteilsvermögen und kulturelles Verständnis erfordern. Nur 41 Prozent erwarten, dass KI menschliche Mitarbeiter im Kundenkontakt ersetzen kann. 77 Prozent der Studienteilnehmer sehen KI vielmehr als künftige Ergänzung, die den menschlichen Kollegen Aktionsvorschläge unterbreitet.

Die Studie zeigt auch, dass menschliche Kontrolle wichtig bleibt: 79 Prozent würden sich unter Kontrolle einer intelligenten Maschine unwohl fühlen. 78 Prozent legen in diesem Fall Wert auf vollständige Transparenz und Nachprüfbarkeit der betreffenden Entscheidungen.

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