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Steigende Kundenansprüche erfordern umfassenderes Fertigungsmanagement Kapazitätsmanagement für Produktion und Fertigung

| Autor / Redakteur: Klaus Gebauer / Florian Karlstetter

Produktionskapazitäten im Blick: ERP-Tool von Wühler & Gebauer EDV Consulting schafft Übersicht und ermöglicht Steuerung aller Ressourcen vom Werkzeug bis zum Personal.

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Grundlage für das Kapazitätsmanagement ist die Datenpflege der vorhandenen sowie der benötigten Ressourcen. Dafür gibt es in W&G effective company eine Vielzahl an Definitionsmöglichkeiten, einschließlich rollierender Schichtpläne und veränderlicher Anforderungen im Produktionsverlauf.
Grundlage für das Kapazitätsmanagement ist die Datenpflege der vorhandenen sowie der benötigten Ressourcen. Dafür gibt es in W&G effective company eine Vielzahl an Definitionsmöglichkeiten, einschließlich rollierender Schichtpläne und veränderlicher Anforderungen im Produktionsverlauf.
(Bild: Wühler & Gebauer EDV Consulting GmbH)

Lieferungen just in time oder on demand: Die Anforderungen in allen Produktionsbereichen werden immer höher. Die Verkürzung der Taktzeiten, der Anspruch, immer mehr in immer kürzeren Fristen zu fertigen, setzt heute vor allem Zulieferbetriebe stark unter Druck.

Damit die Geschwindigkeit nicht zulasten der Qualität oder des Preises geht, ist eine komplexe Ressourcenverwaltung inzwischen unerlässlich. Die Wühler & Gebauer EDV Consulting GmbH hat dazu ein eigenes Kapazitätsmanagement-Tool entwickelt. Das Programm vergleicht Bedarf und Angebot aller relevanten Produktionsfaktoren, wie etwa Maschinenbelegung oder Einteilung der Mitarbeiter, und stellt deren Verteilung grafisch dar. Überlastungen werden auf diese Weise sofort erkannt und lassen sich frühzeitig kompensieren.

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Basis des Kapazitätsmanagements der Software W&G effective company ist die Pflege der Ressourcendaten. Dazu können unter anderem detaillierte Arbeitszeitpläne einschließlich Feier- und Urlaubstagen sowie rollierende Schichten hinterlegt werden. Auch Wartungsintervalle von Anlagen lassen sich eintragen. Daraus ergeben sich für jeden Zeitpunkt genaue Angaben darüber, welche Produktionskraft tatsächlich zur Verfügung steht. Diesen Daten wird der aus den Fertigungsaufträgen errechnete Bedarf gegenübergestellt.

Um die Nachfrage exakt zu definieren, werden zu jedem Auftrag die benötigten Kapazitäten aufgenommen, darunter Art und Zahl der Werkzeuge, Maschinen oder Facharbeiter. Gleichzeitig wird hinterlegt, ob die spezifische Ressource für die Rüstzeit, nur für die Bearbeitung oder über den gesamten Zeitraum gebraucht wird und zu wie viel Prozent sie ausgelastet ist.

Letzteres ist etwa bei Vorgängen interessant, bei denen eine Person mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen kann. Auch die Aufteilung in Untergruppen ist möglich, zum Beispiel lässt sich der Posten „Montageteam“ aus einzelnen Mitarbeitern zusammensetzen, um sowohl die gesamte als auch die individuelle Arbeitszeit zu überblicken.

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