KI, Edge Computing und Subscription Models CloudBlue: Das sind die Trends im Cloud Computing 2024

Ein Gastbeitrag von Uddhav Gupta* 6 min Lesedauer

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Cloud Computing ermöglicht den Zugang zu modernsten Technologien, mit Auswirkung auf verschiedenste Bereiche wie Cybersicherheit, Entwicklung von Remote- und Hybrid-Arbeitsmodelle oder die Überwindung der technologischen Kluft zwischen den Generationen innerhalb der Belegschaft.

Die Themen generative KI, Cybersicherheitssorgen und Cloud Computing dominierten die IT-Agenden der Unternehmen im vergangenen Jahr und werden diese auch 2024 nicht so schnell loslassen.(Bild:  local_doctor - stock.adobe.com)
Die Themen generative KI, Cybersicherheitssorgen und Cloud Computing dominierten die IT-Agenden der Unternehmen im vergangenen Jahr und werden diese auch 2024 nicht so schnell loslassen.
(Bild: local_doctor - stock.adobe.com)

Daher sollten IT-Verantwortliche ihre Strategie jetzt auf diese Möglichkeiten hin optimieren. Nur so können sie ihre Effizienz steigern, Prozesse rationalisieren und Produkte und Dienstleistungen auf individuelle Präferenzen in verschiedenen Branchen abstimmen. Doch womit beginnen? Am besten einen Blick auf die sechs wichtigsten Branchentrends im kommenden Jahr werfen.

Diese Cloud-Trends manifestieren sich

1. Datenschutz und Sicherheit

Vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Cyberangriffe sind Datenschutz und -sicherheit ein zentrales Anliegen für Führungskräfte. Sie müssen sich jetzt die Frage stellen, wie ihre Produkte und Dienstleistungen so gestaltet werden können, dass Datendiebstahl und unbefugte Zugriffe verhindert werden. Die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) bietet dabei einen ersten rechtlichen Rahmen zur Stärkung des Datenschutzes. Darüber hinaus ist der Schutz vor Cybersecurity-Bedrohungen essenziell, um Datendiebstahl und Ransomware-Angriffe zu verhindern. Unternehmen, die nicht selbst in Hardware- und Software-Infrastrukturen investieren wollen, sollten auf Cybersecurity-as-a-Service (CaaS) setzen.

2. Digitale Kompetenz und Flexibilität

Hybride Arbeitsmodelle sind weiter auf dem Vormarsch und mit ihnen auch die Nutzung digitaler Tools. Die Einführung und fortlaufende Unterstützung eines solchen Modells spiegelt dabei die Fähigkeit eines Unternehmens wider, sich auf unterschiedliche Arbeitspräferenzen einzustellen. Als Reaktion auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Veränderungen hat sich diese Komponente erheblich weiterentwickelt – Flexibilität ist gefragter denn je. Indem Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben wird, selbst zu entscheiden, wie sie in einem hybriden Arbeitsmodell arbeiten, können Unternehmen die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter berücksichtigen, was letztendlich zu einer zufriedenen und engagierten Belegschaft führt.

3. Kluft zwischen den Generationen

Jede Generation von Arbeitnehmern erfasst Informationen anders. Vertreter der Generation Z greifen als Digital Natives zwar auf dieselben Daten zurück, interpretieren sie aber anders als frühere Generationen. So waren laut einer Umfrage des Pew Research Centers, beispielsweise rund 75 Prozent der Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren in der Lage, zu identifizieren, wann Künstliche Intelligenz (KI) in Chatbots für den Kundenservice eingesetzt wird, verglichen mit lediglich 45 Prozent der über 65-Jährigen. Auch bei der Bereitschaft Daten zu teilen, ist die Generation Z aufgeschlossener – ein Vorteil für KI und maschinelles Lernen (ML), da diese auf der Verfügbarkeit von entsprechenden Daten basieren.

Jedoch teilt nicht jeder diese Bereitschaft. Im Rahmen von Unternehmensstrategien ist es deshalb ratsam, regionale Unterschiede in Bezug auf den Datenaustausch zu berücksichtigen und zu prüfen, ob möglicherweise ein Geofence eingerichtet werden muss. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu gewährleisten, ist außerdem eine entsprechende Sensibilisierung gefragt. Hierbei ist es wichtig anzuerkennen, dass jede Generation Informationen unterschiedlich interpretiert. Daher sollten Führungskräfte ein generationsübergreifendes Mentoring fördern, um potenzielle Wissenslücken zu schließen.

4. Künstliche Intelligenz und Cloud

Die zukünftige Gestaltung unserer Arbeitswelt wird durch KI und Machine Learning neu definiert und befähigt Unternehmen, Infrastrukturen zu transformieren, ihre Datenanalyse zu revolutionieren und ein hohes Maß an Personalisierung in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Ein wesentlicher Vorteil von KI- und ML-Tools ist dabei die Fähigkeit, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Nehmen wir zum Beispiel die Cloud: Cloud-Migration wurde anfangs kritisch beäugt, denn während die Cloud zwar Skalierbarkeit bietet, birgt sie auch die Gefahr, schnell die Kontrolle über die Kosten zu verlieren. Neue KI- und ML-Tools bieten hier Abhilfe, indem sie Daten analysieren und Kosten für die Cloud-Infrastruktur besser vorhersagen und verwalten. Dazu gehören auch eine intelligentere Ressourcenzuweisung und erhöhte Anpassungsfähigkeit, was wiederum zu einem besseren Kostenmanagement beiträgt.

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Mit 569 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 und einem prognostizierten Wachstum auf mehr als 677 Milliarden in diesem Jahr gehört Cloud-Computing zu einem der wichtigsten Zukunftsmärkte. Denn Cloud-Anbieter stellen nicht nur die grundlegenden Bausteine für Anwendungen bereit, sondern haben auch zur vereinfachten Entwicklung von KI- und ML-Modellen beigetragen.

5. Edge Computing

Künstliche Intelligenz und Machine Learning wurden bislang oft im gleichen Atemzug mit großen Datensätzen und Cloud Computing genannt. Doch gerade jüngste Fortschritte im Bereich des Edge Computing ermöglichen es nun, sowohl KI als auch ML lokal und in Echtzeit zu nutzen. Dadurch werden beispielsweise Image Recognition sowie lokale Analysen „am Edge“ möglich. Die Folge: der Bedarf an zentraler Rechenleistung sinkt. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit solcher Technologien, wird auch die Integration von Tools wie KI und ML innerhalb von Produkten immer leichter werden.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internet of Things (IoT) und der damit verbundenen Nachfrage nach Echtzeit-Datenverarbeitung ermöglicht Edge Computing zudem effizientere Lösungen. Dadurch verringern sich auch die Latenzzeiten erheblich. Nutzer profitieren von schnelleren Reaktionszeiten, was für Anwendungen, bei denen selbst geringe Verzögerungen schwerwiegende Folgen haben können, von entscheidender Bedeutung ist.

Zudem kann Edge Computing zu mehr Datenschutz und -sicherheit beitragen, da sensible Daten näher an ihrem Ursprung gespeichert werden können. Das Risiko potenzieller Sicherheitsbedrohungen während einer Datenübertragung kann dadurch verringert werden. Gerade in Branchen wie dem Gesundheitswesen, dem Finanzsektor und der öffentlichen Verwaltung, die über große Mengen sensibler Daten verfügen, spielt dies eine wichtige Rolle.

6. Abonnement Modelle

Der Wandel vom traditionellen Einmalverkauf hin zu abonnementbasierten Modellen ermöglicht Unternehmen eine zuverlässige und wiederkehrende Einnahmequelle. Darüber hinaus bieten Abonnements eine hervorragende Möglichkeit, Kundenbeziehungen zu vertiefen und auszubauen, indem flexiblere Bereitstellungsmodelle das Nutzererlebnis deutlich verbessern.

So können beispielsweise unabhängige Software-Anbieter (Independent Software Vendors, ISVs) von Subscription-Modellen profitieren, indem sie ihre eigenen digitalen Marktplätze aufbauen. Indem sie eine breitere Palette von Produkten und Dienstleistungen anbieten, verbessern ISVs ihr Leistungsangebot und gewinnen neue Kunden, die gerne nach Bedarf zahlen möchten. Auch der Verkauf von Dienstleistungen durch Drittanbieter-Marktplätze ermöglicht ihnen Zugang zu einem erweiterten Kundenstamm.

Für rasch wachsende Unternehmen, deren Geschäftsabläufe immer komplexer werden, ergeben sich zudem weitere Vorteile, wenn sie eine End-to-End-Automation ihrer Abonnementverwaltung anstreben. Die Erstellung von Katalogen, die Auftragsabwicklung und auch die Rechnungsstellung über mehrere Kanäle hinweg können über Tools wie von CloudBlue einfach rationalisiert werden.

Das Potenzial von Cloud-Innovationen

Angesichts des rasanten Wachstums fortschrittlicher Technologien ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, sowohl bei KI, ML und Cloud-Innovationen an vorderster Front mitzuspielen. Um das volle Potenzial von Cloud und Künstlicher Intelligenz auszuschöpfen, bedarf es nicht nur einer entsprechenden Infrastruktur, sondern einer zusätzlichen Ebene, um Abläufe zu optimieren und zu verbinden.

Laut McKinsey verzeichnen Unternehmen, die eine fortschrittliche Cloud-Native-Architektur aufbauen, Ressourcennutzungsraten von mehr als 60 Prozent. Durch die Zusammenarbeit mit einer Cloud-Monetarisierungsplattform, können Unternehmen von Anfang an mit einer ausgefeilten Cloud-Architektur arbeiten, ohne diese selbst neu aufbauen zu müssen. Des Weiteren erhalten sie Zugang zum Produkt- und Lösungskatalog der jeweiligen Plattform und können das digitale Ökosystem der Plattform mitbenutzen.

* Über den Autor
Als Präsident von CloudBlue ist Uddhav Gupta eine anerkannte Führungskraft und ein Visionär mit fast zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Plattformentwicklung. Er ist ein Branchenexperte für digitalen Handel, Abonnementökonomie und Monetarisierungsplattformen. Bei SAP war er federführend an der Transformation des Plattformgeschäfts in eine Multi-Cloud-Plattform-as-a-Service beteiligt, die Unternehmen und Entwicklern ein günstiges Abonnementmodell bietet. Bei Pure Storage setzte er sich für die erfolgreiche Neuausrichtung der Storage-Branche ein, indem er revolutionäre Storage-as-a-Service-, AIOps-as-a-Service- und Disaster Recovery-as-a-Service-Angebote mit innovativen Funktionen entwickelte und eine ausgefeilte, vertriebskanalfreundliche Infrastruktur für den Abonnementhandel aufbaute. Bei CloudBlue unterstützt Gupta Unternehmen dabei, ihre Monetarisierungsstrategien neu zu denken, in dem er die Möglichkeiten digitaler Ökosysteme und Marktplätze erschließt.

Bildquelle: CloudBlue

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