IT Priorities Report 2025 von Flexera IT-Führungskräfte erwarten KI-Ruck für 2025

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz (KI) definiert die Prioritäten von IT-Verantwortlichen in Unternehmen neu. Das ist das Ergebnis des Trend-Reports für 2025 von Flexera. Die Umfrage wirft einen Blick auf die zentralen IT-Pläne der vergangenen und kommenden zwölf Monate.

Der IT Priorities Report 2025 von Flexera zeigt: Der Einsatz von KI-Lösungen wirbelt auch in deutschen Unternehmen die Liste der Top-Technologieanbieter durcheinander.(Bild:  chaylek - stock.adobe.com)
Der IT Priorities Report 2025 von Flexera zeigt: Der Einsatz von KI-Lösungen wirbelt auch in deutschen Unternehmen die Liste der Top-Technologieanbieter durcheinander.
(Bild: chaylek - stock.adobe.com)

Der IT Priorities Report 2025 zeigt: KI beschäftigt die IT in diesem Jahr stark. Fast die Hälfte (42 %) der befragten IT-Führungskräfte geht davon aus, dass sich KI-Anwendungen massiv auf den Geschäftserfolg auswirken werden.

Die wichtigsten IT-Prioritäten für das Jahr 2025.(Bild:  Flexera 2025 IT Priorities Report)
Die wichtigsten IT-Prioritäten für das Jahr 2025.
(Bild: Flexera 2025 IT Priorities Report)

Damit wird KI als wichtiger eingeschätzt als die Beseitigung von Sicherheitsrisiken (26 %) und die Reduzierung von IT-Kosten (25 %). 46 Prozent glauben. dass es die künstliche Intelligenz im nächsten Jahr sogar auf Platz 1 der Prioritätenliste schafft.

OpenAI stößt in die Top 5 vor

Das IT-Portfolio von Unternehmen spiegelt die KI-Wende wider. Microsoft hat in den letzten Jahren energisch in den Markt investiert. Durch die Partnerschaft mit OpenAI und die Integration der Technologie in bestehende Produkte konnte der Konzern seine Position an der Spitze der KI-Branche festigen. Das Unternehmen ist zum vierten Mal in Folge der Technologieanbieter mit dem größten Anteil am IT-Budget in Unternehmen (63 %).

In 2024 schafft Google es mit 49 Prozent erstmals auf Platz zwei der Anbieterliste. Dahinter folgt Amazon Web Services mit 38 Prozent. Auch der Neuling OpenAI kann sich gegenüber etablierten Branchenriesen behaupten und steigt auf Platz vier ein. Mit 37 Prozent Anteil am IT-Budget liegt das Unternehmen gleichauf mit dem langjährigen Technologieführer Oracle.

Heimvorteil für SAP in Deutschland

Auch in deutschen Unternehmen ist und bleibt KI das Top-Thema. Allerdings sind die IT-Führungskräfte beim Einsatz von KI-Lösungen zurückhaltender. Das lässt der Blick auf die wichtigsten Tech-Anbieter vermuten: OpenAI schafft es in deutschen Unternehmen mit 31 Prozent auf Platz 3, kommt aber im weltweiten Vergleich (37 %) weniger zum Einsatz.

Länderspezifischer Anteil der Technologieanbieter.(Bild:  Flexera 2025 IT Priorities Report)
Länderspezifischer Anteil der Technologieanbieter.
(Bild: Flexera 2025 IT Priorities Report)

Großbritannien und die USA zählen Google und Oracle öfter zu ihren Top-Anbietern als ihre Kollegen in Deutschland. Auch AWS (29 %) und Salesforce (22 %) sind in Deutschland nicht so stark wie im Rest der Welt (38 % bzw. 36 %). Einen Heimvorteil scheint hingegen SAP zu besitzen, das mit 41 Prozent Anteil am IT-Budget präsenter in deutschen Tech-Portfolios ist als in anderen (34 %).

KI-Optimismus hält an

IT-Führungskräfte sind insgesamt zuversichtlich, die KI-Zukunft ihres Unternehmens managen zu können. Die Mehrheit (85 %) ist davon überzeugt, bestens auf den Einsatz von generativer KI (GenAI) vorbereitet zu sein. Bereits im Vorjahr lag hier der Anteil bei 82 Prozent.

Die IT-Experten sind sich jedoch über die zu überwindenden Herausforderungen bewusst. 90 Prozent sind der Meinung, dass die KI-Fähigkeiten von Mitarbeitenden weiter ausgebaut werden müssen. Weitere 65 Prozent wissen, dass sich neue Technologien nicht in konventionelle Kategorien einordnen lassen, sondern neue Teams und Prozesse zur Verwaltung erfordern.

Kostenmanagement gefragt

Die Sorge vor aus dem Ruder laufenden IT-Budgets und zu hohen Kosten ist weltweit gleich. Durchschnittlich belaufen sich die Mehrausgaben in der IT – einschließlich Cloud, Software, SaaS und Hardware – im Jahr auf rund 20 bis 25 Prozent. 15 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen bezeichnen ihre IT-Ausgaben als gut.

Der Rest hat mit kontinuierlich steigenden Kosten zu kämpfen, wobei vor allem Sicherheitstools (31 %) sowie die Cloud-Infrastruktur/IaaS (28 %) den IT-Geldbeutel belasten. Grundsätzlich schlägt die Cloud bei 71 Prozent der Befragten deutliche Kerben ins Budget. Umso erstaunlicher, dass trotz steigender Cloud-Kosten 13 Prozent die Cloud-Kostenoptimierung bzw. FinOps auf ihrer Agenda als Priorität anführen.

Für den IT Priorities Report hat Flexera 800 IT-Führungskräfte aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien befragt.

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