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Studie von Lünendonk Hybrid Cloud bleibt Trendthema

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Laut der Lünendonk-Studie „Der Markt für IT-Sourcingberatung in Deutschland“ bleiben hybride Cloud-Modelle weiterhin ein wichtiges Thema. Cloud- und On-Premises-Umgebungen werden laut den Marktforschern künftig zunehmend nebeneinander existieren.

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Hybrid-Cloud-Umgebungen bleiben für CIOs ein wichtiges Thema.
Hybrid-Cloud-Umgebungen bleiben für CIOs ein wichtiges Thema.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay / Pixabay )

IT-Modernisierung und Cloud-Transformation bleiben laut Lünendonk Top-Themen für CIOs im Jahr 2020. Während Legacy-Systeme häufig zum Beispiel aufgrund von Prozessanforderungen oder regulatorischen Vorgaben nicht in die Cloud migriert werden können, sind neue Lösungen zunehmend Cloud-basiert.

Dementsprechend sehen die Umfrageergebnisse aus: 40 Prozent der CIOs und IT-Manager legen im aktuellen Jahr den Schwerpunkt auf die Migration von On-Premises-Anwendungen in die Cloud. 36 Prozent wollen sich zusätzlich auf den Aufbau von Hybrid-Cloud-Modellen konzentrieren.

Gründe für die Cloud

Die meisten Unternehmen (78 Prozent) verlagern ihre Daten in die Cloud, weil sie in erster Linie technische Fragen wie etwa den flexiblen und skalierbaren Betrieb von Anwendungen bewältigen müssen. 72 Prozent nennen die Abdeckung von Lastspitzen als Grund für den Schritt in die Cloud. Zudem versprechen sich 68 Prozent davon eine bessere Integration neuer Software-Lösungen in ihre IT-Backup-Prozesse. 55 Prozent ziehen Cloud-Provider dem Betrieb vor Ort vor, weil die Anbieter höhere Sicherheitsstandards gewährleisten. Allerdings sehen 79 Prozent der Befragten auch höhere Sicherheitsanforderungen hybrider IT-Landschaften, die sich aus der Vernetzung lokaler Anwendungen mit Cloud-Lösungen ergeben.

CIOs unterstützen die Fachbereiche ihres Unternehmens zunehmend bei der Ausarbeitung neuer Geschäftsmodelle und dem Einsatz moderner Software-Lösungen. 44 Prozent haben dazu bereits ein Rahmenwerk geschaffen, um den Geschäftsbereichen die autarke Beschaffung von Cloud-Komponenten zu ermöglichen. Derartige Rahmenwerke umfassen beispielsweise rechtliche und regulatorische Vorgaben und sollen auch das Entstehen einer unkontrollierten Schatten-IT unterbinden. In 23 Prozent der Unternehmen können die Fachbereiche sogar Infrastrukturkomponenten wie Server oder Storage einkaufen, ohne dabei die IT-Abteilung einzubeziehen. In 38 Prozent aller Firmen ist dies zumindest teilweise der Fall.

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