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Wer profitiert von M2M und Gerätevernetzung?
M2M bietet zuerst einmal Chancen für Technologieunternehmen jeder Art. Aber auch Hersteller von technischem Gerät können jetzt durch die Vernetzung ihrer Produkte Kundendienst und Support in noch nie dagewesenem Umfang zu einem Bruchteil der Kosten von nicht vernetzten Geräten bereitstellen. Durch die permanente Verbindung zum Datenstrom eines Geräts, können Unternehmen Geräte jetzt über deren gesamte Lebensdauer hinweg überwachen und warten. Diese Technologie definiert Kundenbeziehungen und Geschäftsvorgänge neu. M2M besitzt wie keine Technologie bisher das Potenzial zur Entfesselung von Produktivitätssteigerungen und Wirtschaftswachstum.
Durch die Kombination von M2M-Technologie mit Gerätevernetzung entstehen Synergien, die Unternehmen ein beispielloses Maß an Informationen liefern, die bei der Senkung der Wartungskosten und der Erschließung zusätzlicher Einnahmemöglichkeiten helfen. Mit M2M-Technologie für Geräteserver kann ein Problem automatisch ermittelt und häufig sogar aus der Ferne diagnostiziert und behoben werden. Wenn ein Service-Besuch erforderlich ist, macht sich der Techniker mit dem Wissen auf den Weg, was genau nicht funktioniert und hat die passende Ausrüstung und die nötigen Ersatzteile bereits dabei.
Die Netzwerkkonnektivität selbst wird derzeit durch neue Technologien wie IEEE 802.11n und 802.11ac erweitert. Sie gewährleistet den Schutz von Daten mit verbesserten Sicherheitsprotokollen und optimiert Geschäftsmodelle durch gesunkene Kosten beim Netzwerkzugriff.
Die Vorteile von M2M auf einen Blick
Der große Umfang von Informationen und Steuerungsmöglichkeiten durch M2M bietet viele konkrete Vorteile. Anhand dieser wegweisenden Technologie können:
- Unternehmen vor Gerätefehlern gewarnt werden, bevor diese auftreten. So können sie Zeit und Geld anhand vorausschauender Wartung sparen und unnötige Service-Einsätze eliminieren.
- Kundendiensttechniker entsandt werden, die beim Verlassen des Service-Zentrums genau wissen, was repariert werden muss. Sie haben dann alles bei sich, was sie zur Behebung des Problems benötigen.
- Kundendiensttechniker an einem zentralen Standort den Status und die Betriebsbedingungen entfernter Geräte ermitteln, egal wo auf der Welt sich diese befinden.
- Unternehmen die Kundenzufriedenheit verbessern und sogar zusätzliche Einnahmeströme durch das Upselling-Angebot von fernverwaltetem Mehrwert-Kundendienst generieren.
Die Möglichkeiten in Verbindung mit M2M klingen vielversprechend. Krankenhäuser können beispielsweise Infusionspumpen mit dem Netzwerk verbinden, die Daten zurück an das Rechenzentrum senden, das pharmazeutische Informationen zur Validierung der korrekten Dosierung für einen bestimmten Patienten enthält. Oder es gibt bereits Industrieanwendungen, bei denen ein Techniker den Status einer Schweißmaschine überprüfen kann, egal, wo auf der Welt sich diese befindet.
Am Ende entscheidet der Nutzen
Die M2M-Revolution wird eine große Vielfalt von Geräten aus vielen Bereichen umfassen – beispielsweise Gebäude- und industrielle Automatisierungstechnik, Medizin und Verkehrswesen. Darunter werden sich Sicherheitssysteme, Ausrüstung für den Einzelhandel, IT/Telekommunikationssysteme, AV-Systeme, Energie- und Versorgungsausrüstung und vieles mehr befinden.
M2M birgt also ein unglaubliches Potential. Ericsson nannte die Zahl von „50 Milliarden Geräten auf dem Markt, die darauf warten, verbunden zu werden“. Doch das wirklich Aufregende ist weder die riesige Menge an Geräten, mit denen dies möglich ist, noch die Ausstattung dieser Geräte mit Network Intelligence zur Fernverwaltung und -steuerung. Viel interessanter, und wichtiger, ist das Endergebnis: die vielen Vorteile für die Menschen, die aus den gesammelten M2M-Daten Nutzen ziehen können.
Über den Autor
Martin Poppelaars ist Vice President EMEA und LAM Sales bei Lantronix.
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