CCX Cloud Computing Conference 2024 Ohne KPIs keine Kostenkontrolle über die Hybrid Cloud

Von Dr. Dietmar Müller 3 min Lesedauer

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Wie kann FinOps dabei helfen, die ausufernden Kosten für die Hybrid Cloud unter Kontrolle zu halten? Diese für viele Praktiker brennende Frage beantwortet Thomas Auer, Director IT Backend & Cloud Services bei Knorr Bremse Services, in seiner Keynote auf der CCX Cloud Computing Conference 2024 in Frankfurt am Main.

Um Transparenz und Kontrolle über die Cloud-Ausgaben eines Unternehmens zu erhalten, ist eine gründliche Analyse der aktuellen IT-Umgebung inklusive des Cloud-Ökosystems absolut notwendig. (Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Um Transparenz und Kontrolle über die Cloud-Ausgaben eines Unternehmens zu erhalten, ist eine gründliche Analyse der aktuellen IT-Umgebung inklusive des Cloud-Ökosystems absolut notwendig.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Thomas Auer treibt dasselbe Thema um wie Jan Simons, FinOps Engineer bei der RheinEnergie AG: Wie kann FinOps dafür sorgen, die gerne ausufernden Cloud-Kosten in den Griff zu bekommen? Auf der CCX Cloud Computing Conference 2024 teilen sie sich daher denselben Timeslot: Jan Simons referiert in Hamburg und München, Thomas Auer in Frankfurt am Main.

Das dürfte viele Praktiker interessieren, ist FinOps doch ein entscheidendes Thema: Laut vieler Studien hat rund die Hälfte der Cloud-nutzenden Unternehmen Probleme eben genau mit der Kontrolle ihrer Cloud-Kosten. Voraussetzung für eine Eindämmung ist eine vollständige Transparenz aller Cloud-Kosten. „Eine gründliche Analyse der aktuellen IT-Umgebung inklusive und vor allem des Cloud-Ökosystems ist der entscheidende erste Schritt, um Transparenz und Kontrolle über Cloud-Ausgaben eines Unternehmens zu erhalten“, so Auer. „Diese Bewertung legt den Grundstein für ein kostenorientierten und effizientes Finanzmanagement für die Hybrid Cloud.“

Thomas Auer, Director IT Backend & Cloud Services bei Knorr Bremse Services.(Bild:  Knorr Bremse)
Thomas Auer, Director IT Backend & Cloud Services bei Knorr Bremse Services.
(Bild: Knorr Bremse)

KPIs sind entscheidend

Wie aber erhalten Unternehmen eine solche vollständige Transparenz? Auer plädiert dafür, in diesem Fall auf Key Performance Indicators (KPIs) zu setzen. „FinOps-KPIs helfen die Kosten zu bewerten und geben so einer FinOps-Strategie die Richtung vor, mit ihnen können Anwender fundierte Entscheidungen treffen, gegebenenfalls Kurskorrekturen einleiten und so ihre Cloud-Investitionen zuverlässig steuern“, erläutert Auer. „Ohne umfassende Sichtbarkeit aller Cloud-Umgebungen wird es allerdings äußerst schwierig, die Governance zu verbessern.“

Zu den vielen bemerkenswerten KPIs zählen u.a. die effektiven Cloud-Kosten pro Ressource, der Prozentsatz der Einsparungen bei Reservierungen, Savings Plans oder Committed Use Discounts, die Cloud-Nutzungsmuster an Wochentagen vs. Dem Wochenende, die prozentuale Veränderung der Kosten für Cloud-Ressourcen im Laufe der Zeit in Prozent, die mittlere Zeit bis zur Wiederherstellung (MTTR), der Anteil der Infrastruktur, die auf Abruf bereitsteht, zurückgesetzte Cloud-Bereitstellungen, erreichte SLAs und Verfügbarkeitsziele, etc. etc.

„Um Cloud Governance und Automatisierung zu optimieren, benötigen Unternehmen zudem einen vollständigen Überblick über die KPIs u.a. für die Kostenoptimierung pro Police im Laufe der Zeit, die Anzahl der automatischen Reservierungen, die durchschnittliche Zeitspanne für die Lösung von Sicherheitsproblemen oder die Zeitersparnis durch Richtlinien“, fügt Auer hinzu.

Es geht um mehr als nur Cloud-Kosten

Bei der Optimierung der Cloud-Umgebung gehe es aber um mehr als nur Cloud-Kosten. Sie umfasst auch betriebliche Effizienz und Sicherheitsverbesserungen. Auch hier helfen KPIs, die Cloud-Nutzung zu optimieren, Kosten einzusparen und betriebliche Effizienz und unumgängliche Sicherheitsmaßnahmen in Einklang zu bringen.

„Anwender dürfen sich nicht allein auf die Kosten konzentrieren, sondern müssen auch die Effizienz von Maßnahmen berücksichtigen. Bewerten Sie, wie effektiv Ressourcen und Investitionen genutzt werden, um einen umfassenden Überblick über die Leistung zu erhalten“, so Auer. Dafür sollten FinOps-KPIs dynamisch gehalten, d.h. regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. FinOPs komme dabei eine Mittlerrolle zu: „Kommunizieren Sie regelmäßig den Fortschritt und die Erkenntnisse der FinOps-KPIs an relevante Stakeholder im gesamten Unternehmen. Dies erleichtert Transparenz, Zusammenarbeit und fundierte Entscheidungsfindung auf allen Ebenen.“

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Thomas Auer ist nur einer unter vielen hochkarätigen Speakern auf der CCX 2024 Cloud Computing Digital Conference, die unter dem Motto „BEYOND THEORY – IT-MODERNIZATION IN AND WITH THE CLOUD“ diesen Herbst in gleich drei deutschen Städten stattfindet: Am Mittwoch, den 11. September, im Gastwerk Hamburg, am Dienstag, den 24. September, in den Design Offices Atlas in München sowie am Dienstag, den 1. Oktober, im Hilton City Centre in Frankfurt/M. (auch digital). Tauschen Sie sich mit führenden Experten, Cloud-Anwendern und -Partnern aus und erfahren Sie mehr über die neuesten Cloud-Trends, -und Entwicklungen und Forecasts.

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