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Zuverlässigkeit, Leistung und Flexibilität für Droplet-Pools DigitalOcean startet Load Balancer

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Cloudhoster DigitalOcean bietet ab sofort Load Balancer an, die eingehenden Traffic auf einen Pool von Droplets verteilen. Funktionen für SSL, Monitoring und Health Checks sind bereits verfügbar, weitere sollen folgen.

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Dank Health Checks landen Anfragen ausschließlich auf ordnungsgemäß funktionierenden Droplets.
Dank Health Checks landen Anfragen ausschließlich auf ordnungsgemäß funktionierenden Droplets.
(Bild: Digital Ocean)

Für 20 US-Dollar monatlich bietet DigitalOcean ab sofort Load Balancer an – voll gemanagt und hochverfügbar, wie es auf dem Blog des Anbieters heißt. Kunden sollen so Zuverlässigkeit, Leistung und Flexibilität ihrer Infrastrukturen steigern.

Die Load Balancer sind zwar in allen Regionen verfügbar, können Anfragen bislang jedoch auch nur an Serverinstanzen (Droplets) innerhalb der jeweiligen Region weiterleiten. Unterstützt werden die Protokolle HTTP, HTTPS und TCP. Per SSL geschützte Verbindungen können wahlweise im Load Balancer terminiert oder per Pass-through-Modus verschlüsselt weitergereicht werden.

Lasten werden wahlweise im Rundlauf-Verfahren (Round Robin) verteilt oder an den Server mit der geringsten Zahl von Verbindungen weitergeleitet. Nutzer können zudem Parameter für Health Checks festlegen und so sicherstellen, dass Anfragen nur an ordnungsgemäß funktionierende Droplets geschickt werden. Die Load Balancer selbst sind mit einem automatischen Failover gegen Ausfälle geschützt.

Künftig will DigitalOcean den Leistungsumfang der Load Balancer erweitern. Geplant sind unter anderem IPv6-Support, eine Integration mit der Zertifizierungsstelle „Let's Encrypt“ für Provisionierung und Deployment von TLS-Zertifikaten sowie Support für Ruby- und Go-Bibliotheken respektive den Kommandozeilen-Client doctl.

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