Wenn es um Unternehmenssoftware geht, ist hohe Flexibilität bei planbaren Kosten gefragt. Klassische On-Premises-Lösungen können vor allem letzteres nicht immer garantieren. Enterprise Software-as-a-Service (SaaS) setzt dagegen auf den Betrieb in der Cloud und bietet einige Vorzüge, die lokale Umgebungen nicht leisten können.
Enterprise-SaaS-Angebote bringen die klassischen Geschäftsanwendungen in die Cloud – und damit hohe Flexibilität und Skalierbarkeit, um im Wettbewerb langfristig am Ball zu bleiben.
(Bild: peacehunter - stock.adobe.com)
Im Zuge der Digitalisierung ist der Schritt in die Cloud immer kleiner geworden. Die Nutzung von „As a a Service“-Angeboten ist längst keine Besonderheit mehr. Das gilt auch beim Einsatz von Unternehmenssoftware: Enterprise SaaS ist mittlerweile gängig und punktet im Geschäftsalltag durch hohe Flexibilität bei planbaren Kosten.
Das hohe Interesse wird auch durch aktuelle Marktzahlen unterstrichen: Laut den Marktforschern von Gartner erreichen die SaaS-Ausgaben im Unternehmensumfeld dieses Jahr rund 195 Milliarden US-Dollar – ein sattes Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Software as a Service stellt dabei allein rund ein Drittel aller Cloud-Ausgaben. Für die kommenden Jahre ist in diesem Marktsegment mit weiteren Zuwächsen zu rechnen.
Traditionelle Lösungen haben Vor- und Nachteile
Klassischerweise wird Geschäftssoftware vor Ort im eigenen Rechenzentrum aufgesetzt und betrieben. Wesentlicher Vorteil: Alle geschäftskritischen Daten und Informationen bleiben im eigenen Unternehmen bei gleichzeitig voller Kontrolle über alle Systeme und Anwendungen. Individuelle Anpassungen und Erweiterungen sind meist möglich. In Geschäftsfeldern mit wenig Veränderung oder sehr hohem Sicherheits- und Anpassungsbedarf ist die On-Premises-Variante immer noch eine gängige Wahl.
In vielen Geschäftsumgebungen und Branchen sind aber hohe Flexibilität und Skalierbarkeit gefragt, um im Wettbewerb langfristig am Ball zu bleiben. Um dies mit einer lokalen Enterprise-Software-Umgebung zu erreichen, sind hohe Investitionen erforderlich. Dies schließt etwa den Implementierungs- und Erweiterungsaufwand, Betrieb, Absicherung und laufende Wartung sowie das notwendige Fachpersonal mit ein. Letzteres ist zudem aufgrund des nach wie vor anhaltenden Fachkräftemangels teuer und möglicherweise schwer zu finden.
In derartigen Fällen lohnt ein Blick auf Enterprise-SaaS-Angebote. Sie bringen die klassischen Geschäftsanwendungen in die Cloud. Das hat mehrere Vorteile: Für Hosting sowie sicheren und zuverlässigen Betrieb sorgen die jeweiligen Anbieter. Die Kunden wiederum zahlen im Grunde nur für den Zugang zur Software und gegebenenfalls Speicher- und Rechenressourcen. Anwender können orts- und geräteunabhängig entweder per Webbrowser, App oder Client auf die Enterprise-SaaS-Lösung zugreifen.
Ein wesentliches Argument für die SaaS-Variante sind die planbaren Kosten. Abonnements oder verbrauchsbasierte Preismodelle sorgen für Transparenz. Letztere rechnen nur Ressourcen ab, die vom Kunden auch tatsächlich in Anspruch genommen wurden. Zudem reduzieren SaaS-Modelle die Gesamtbetriebskosten, da Aufwendungen für Betrieb, Wartung und Personal zum großen Teil entfallen. Ein Nachteil ist allerdings, dass individuelle Anpassungen der Software nur in begrenztem Rahmen oder gar nicht möglich sind. Enterprise-SaaS-Anbieter legen zudem aus Effizienz- und Kostengründen häufig mehrere Kunden in einer Datenbank zusammen („Multi-Tenant“) – deren Daten bleiben dabei aber strikt voneinander getrennt.
Schnell eingeführt und ausgebaut
Im Vergleich mit On-Premises-Systemen sind Enterprise-SaaS-Angebote fast im Handumdrehen betriebsbereit. Aufwendige Planung, hohe Investitionen und zeitintensive Vorbereitungen entfallen fast vollständig. Rein theoretisch steht das System sofort nach der erfolgreichen Buchung zur Nutzung bereit. Ganz ohne Anpassungen, Datenmigration und -konvertierung sowie Testläufe geht es aber auch hier nicht, ehe der Produktiveinsatz in greifbare Nähe rückt. Dafür sind Unternehmen jederzeit zukunftssicher unterwegs, denn sowohl Performance als auch kommende technologische Entwicklungen lassen sich berücksichtigen. Für deren Einbau und Umsetzung ist der jeweilige SaaS-Anbieter verantwortlich. Leistungs- und Speicherupgrades sind dagegen seitens des Kunden mit wenigen Klicks erledigt.
Ein wichtiger Faktor beim Betrieb moderner Cloud-Umgebungen ist die Zusammenarbeit. Mitarbeiter wollen nicht nur ortsunabhängig auf die für sie relevanten Daten und Anwendungen zugreifen, sondern auch gleichzeitig mit Kollegen an Daten, Dokumenten und Projekten arbeiten. Enterprise-SaaS-Lösungen tragen dem beispielsweise mit mandantenfähigen Architekturen und dem Einsatz nicht-relationaler Datenbanken Rechnung. Anwender können so in Echtzeit zusammenarbeiten und moderne Technologien wie KI und Automatisierung in ihren täglichen Abläufen nutzen. In vielen Fällen stehen Online- oder On-demand-Schulungen bereit, um den Mitarbeitern Einarbeitung und Weiterbildung in ihrem eigenen präferierten Tempo zu ermöglichen.
Stand: 08.12.2025
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