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Sechs Tipps, worauf Sie bei Management-Lösungen für hybride Cloud-Umgebungen achten sollten:
1. Status und Anforderungen an die IT eruieren
Stellen Sie sich ehrlich die Frage, wo Ihre IT heute steht. Hohlen Sie sich gegebenfalls externe Unterstützung, um dies objektiv beurteilen zu können. Gleichen Sie das mit den Zielen der Fach- und Geschäftsbereiche in Bezug auf Flexibilität, Agilität und Dynamik ab.
Beleuchten Sie, welche der Anforderungen Sie aus strategischen oder rechtlichen Bedingungen selbst erstellen müssen.

2. Automatisierung
Nutzen Sie das bestehende Optimierungspotenzial durch Standardisierung im eigenen Rechenzentrum voll aus. Achten Sie bei den eingesetzten Lösungen auf eine Self-Service-Infrastruktur, die unterschiedliche Cloud-Anbieter, Virtualisierungs-, Storage- und Netzwerktechniken unterstützt.
Nutzen Sie ein Werkzeug, mit dem sich Anwendungen einmalig modellieren und in allen (genehmigten) Cloud-Umgebungen mittels Vorlagen bereitstellen lassen. Die Zuweisung der geeigneten Ressourcen kann basierend auf Geschäftsregeln und Service-Level-Anforderungen automatisch ablaufen.
3. „Schnelle Eingreiftruppe“
Achten Sie auf Echtzeit-Protokoll-Management mit intelligenter Gruppierung, basierend auf maschinellem Lernen und leistungsstarker Suchfunktion. Eine intelligente Protokollanalyse ergänzt eine prädiktive Überwachung. So lassen sich Probleme schneller ermitteln und beheben.
4. Schrittweise Erweiterung
Mit einer horizontal skalierbaren Betriebsplattform erhalten Sie die Kontrolle über Performance, Kapazität und Konfigurations-Management. Durch anpassbare Dashboards erreicht man Transparenz zwischen Anwendungen und Benutzern.
Nutzen Sie eine Lösung, die bestehende Ressourcenzuweisungen optimieren kann. Bei sich dynamisch ändernden Umgebungen achten Sie auf eine Kapazitätsmodellierung. Ist die Einhaltung von Compliance-Standards nötig, zum Beispiel für Kunden- oder Kreditkarten, nutzen Sie Module, welche diese automatisiert überwachen.
5. Kostentransparenz, Benchmarking und SLA-Management
Transparenz und eine verbesserte Entscheidungsfindung rund um die Kosten und Qualität von Infrastruktur- und Anwendungsservices ermöglichen die Ausrichtung der IT-Ausgaben entsprechend den geschäftlichen Prioritäten. Achten Sie darauf, dass sich die Kosten für Ihre Private und die Public Clouds vergleichen lassen.
Die Transparenz, welche IT-Services von einem Geschäftsbereich benutzt werden, ermöglicht eine Verrechnung. Integrierte Vergleiche der IT-Ausgaben mit Branchen-Benchmarks und Marktdaten ermöglichen fundierte Entscheidungen bei Neuanschaffungen.
6. Nicht alles auf einmal!
Den Status der eigenen IT ehrlich zu beurteilen, ist kein einmaliges Projekt, sondern der Startpunkt. Die Auswahl der richtigen Technik sollte in einen ständig laufenden Prozess münden, der allen Beteiligten mehr Transparenz bietet. Automatisierung, Self-Service, Integration externer Ressourcen bauen aufeinander auf.
Es ist daher sinnvoll, moderne Werkzeuge einzuführen und deren Funktionen sukzessive der IT und den Kunden zur Verfügung zu stellen. Damit erreicht man ein flexibles Management hybrider IT-Technologien.
* Wolfram Weber arbeitet als Global Solution Consultant bei VMware.
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