No-Code-Funktionen neu konzipiert Creatio stellt Plattform-Update 8.0 Atlas vor

Von Martin Hensel

Die No-Code-Plattform zur Automatisierung von Industrie-Workflows und CRM von Creatio erhält ein Update auf Version 8.0 Atlas. Im Mittelpunkt stehen neu konzipierte No-Code-Funktionen, die drei wesentliche Veränderungen mit sich bringen.

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Mit Version 8.0 führt Creatio einige Neuerungen in der No-Code-Plattform ein.
Mit Version 8.0 führt Creatio einige Neuerungen in der No-Code-Plattform ein.
(Bild: StockSnap / Pixabay )

Creatio 8.0 Atlas ermöglicht das Erstellen von Unternehmensanwendungen und Workflows ohne Programmieraufwand und mit einem Höchstmaß an Freiheit, betont der Anbieter. Das Update steht ab sofort allen Kunden zur Verfügung und ist mit früheren Versionen der Plattform kompatibel.

No-Code-Designer als Herzstück

Neu an Bord ist der sogenannte No-Code-Designer. Das Modul konzentriert, vereinfacht und erweitert die bislang bestehenden Anwendungsdesign-Tools zu einer einheitlichen Lösung. Im Designer lassen sich neue und vorhandene Anwendungen erstellen und konfigurieren, Datenmodelle und Zugriffsrechte einrichten, Workflows entwerfen und No-Code-Integrationen mittels SOAP- und REST-Services ermöglichen. Zudem können professionelle Entwickler auf erweiterte Konfigurations-Tools zurückgreifen, was die Zusammenarbeit in multidisziplinären Teams erleichtern soll.

Mit Version 8.0 hält zudem ein völlig neues Framework für die UI/UX-Konfiguration Einzug: Der Freedom UI Designer ermöglicht das Erstellen beliebiger Benutzeroberflächen. Dazu steht eine Bibliothek mit vordefinierten Ansichten, Widgets und Vorlagen bereit. Benutzer können zudem verschiedene UI-Designs und -Stile anwenden. Die Benutzeroberflächen lassen sich an verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte anpassen. Sie entsprechen zudem den WCAG-2.1-Anforderungen („Web Content Accessibility Guidelines“). Eine selbstlernende KI-Engine gibt zusätzliche Empfehlungen und schlägt Elemente und Stile für verschiedene Anwendungsfälle vor.

Kombinierbare Elemente

Creatio verfolgt mit Version 8.0 seiner Plattform einen „Composable Approach“. Entwickler können demnach in jeder Phase über die Konsole auf zusammensetzbare Elemente zurückgreifen. Anwendungen sollen sich dadurch ähnlich wie Klemmbausteine kombinieren und Komponenten wiederverwenden lassen. Dazu zählt auch die Möglichkeit, über 750 Marketplace-Anwendungen, Konnektoren und Vorlagen zu nutzen. Sie lassen sich mit einem Klick bereitstellen und im Designprozess verwenden.

Gleichzeitig enthält Creatio 8.0 erweiterte Application-Lifecycle-Management-Funktionen. Entwickler können damit verfügbare Instanzen anzeigen, typische Bereitstellungsvorgänge durchführen und Anwendungen in jeder Phase des Entwicklungslebenszyklus verwalten. Im Application Hub lässt sich zudem die Arbeit verschiedener Teams organisieren. Anwender können dort zusätzlich kollaborative Prozesse und Einladungen verwalten.

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