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Neue Qualitätsstufe? Was leistet das Internet-Telefonat aus der Cloud?

Business-Telefonie im Umbruch

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Unübersichtliche Marktlage

Rainer Koppitz, Vorstandsvorsitzender der nfon AG.
Rainer Koppitz, Vorstandsvorsitzender der nfon AG.
(Bild: nfon AG)
Aus Sicht der Anwender erschwert jedoch das unübersichtliche Marktgeschehen die Auswahl der passenden Anbieter zur einmal ausgearbeiteten Migrationsstrategie. Auf der einen Seite befinden sich die Anbieter für klassische, hardware- oder softwarebasierte TK-Anlagen. Auf der anderen Seite werben neue Anbieter wie nfon mit dem Versprechen, über die cloud-basierte TK-Anlage eine gleichwertige Alternative bereitzustellen. Aber auch etablierte Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche wie Telekom (DeutschlandLAN) oder Vodafone (OfficeNet) offerieren bereits derartige Dienste.

Die Unterschiede liegen allerdings im Kleingedruckten. Umso mehr ist eine sorgfältige Auswahl anhand klarer Kriterien gefragt. Welche geschäftlichen Treiber forcieren den Schwenk der Internettelefonie in die Wolke? Die Gründe hierfür sind vielfältig. In den Chef-Etagen sei man vor allem an der Kostenreduktion interessiert. „Da wir zu all unseren Produkten kostenlose und kontinuierliche Updates anbieten, ist die Kostenersparnis für uns ein guter Einstiegspunkt“, so Vorstand Rainer Koppitz von der nfon AG weiter.

Der weitere Sondierungsprozess zwischen Dienstleister und Anwender verläuft allerdings meist nicht ganz reibungsfrei, da der Schwenk in die Cloud-Telefonie auch einen Wandel in der Unternehmenskultur nach sich ziehen kann. Oder genauer ausgedrückt, sogar voraussetzt, weil sich bei der genauen Kosten-Nutzen-Abwägung herausstellen kann, dass sich moderne Arbeitsformen wie Home-Office und Mobile Working in der Gesamtschau vielerorts als die bessere Alternative herausstellen.

„Auf der IT/TK-Entscheider-Seite sehen wir zudem verstärkt, dass das Thema Unified Communication und die Optimierung von IT/TK-Prozessen durch eine noch stärkere Integration der Kommunikation in die Unternehmensprozesse weiter an Relevanz gewinnen“, ergänzt Rainer Koppitz. Auch eine bessere Einbindung von mobilen Endgeräten sei für IT-Entscheider ein immer gewichtigeres Kriterium.

Generell lässt sich somit festhalten, dass immer mehr Kunden auf der Suche nach Lösungen sind, wie sie ihre Telefonanlagen mit der vorhandenen Software auf intelligente und gleichzeitig kosten sparende Art und Weise verknüpfen können. So hat der Lösungsspezialist nfon eine Reihe von Produkten entwickelt: „Das CTI-Client für CRM/ERP-Anwendungen, die Microsoft Lync-Integration, die CAPI-Schnittstelle und die Protel-Anbindung werden von Kunden immer mehr nachgefragt“, fasst Koppitz zusammen.

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